12 Sven Siebert
Beziehungenempathie

Empathie: Die Macht des Mitfühlens

Empathie ist gerade in einigen hitzigen Diskussionen mit unseren Teilnehmern der Trainerausbildung Sache gewesen, um ihnen eine weitere Facette ihrer Persönlichkeit zu geben und sie zu herausragenden Coaches zu machen. Auch wenn du nicht Teilnehmer der Trainerausbildung bist empfehle ich dir dieses Video über Empathie.

Schau es dir hier direkt an: Hier geht es zum Video »

In diesem Video begrüße ich dich frisch vor meinem Workshop aus Kiew mit meinem guten Freund Anchu von http://anchukoegl.com. Anchu ist Autor, Weltreisender, Querdenker und auf seiner Seite gibt er dir ungewöhnliche Lebenstipps. Wie du im Video siehst, definieren wir Empathie zuerst einfach mit: Einen Kontakt zu sich haben und ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie ich mich fühle und ebenfalls im Gegenüber Emotionen richtig deuten kann.

Wir haben uns mal die Mühe gemacht und ein weit unterschätztes Thema der Persönlichkeitsentwicklung, Empathie für dich auseinandergenommen.

Vielleicht stellst du dir direkt die Fragen:

Wie kann ich mehr fühlen und haben alle Emotionen überhaupt ihre Daseinsberechtigung?

1. Empathie um deine Emotionen anzuerkennen und zu akzeptieren

Um zu einem weitem Emotionssprektrum zu kommen ist es wichtig, dass du all deine Emotionen anerkennst und akzeptierst. Auch Emotionen die dir nun weniger schön erscheinen, haben ihre Daseinsberechtigung. Gerade, wenn du zu nett bei Frauen bist, Menschen dir auf der Nase rumtanzen und du unglücklich bist. Ist es wichtig deine Emotionen endlich mal anzuerkennen und ihnen den nötigen Raum zu geben. Ich gebe dir heute nun offiziell die Erlaubnis, wütend, aggressiv und liebend zu sein  🙂

Übung Nummer 1 für mehr Empathie: Du bist ein Mensch. Du bist ein emotionales Wesen. Wirf einen Blick auf deine Gefühle und erkenne sie an!

2. Empathie für Extreme Erfahrungen

Wir legen es dir durchaus ans Herz, Emotionen mal Extrem wahrzunehmen. Dadurch wird nämlich dein Emotions Spektrum größer und Du kannst Indizien deiner Emotionen, den Alltag über besser deuten. Was glaubst du wohl, wie gut die Sensorik deiner Emotionen erstmal wird, wenn du die ganze Palette an Emotionen mit all ihren extremen kennengelernt hast. Wenn du ein Stammbesucher unseres Blogs bist, dann wirst du bereits wissen, dass wir ein großer Befürworter von extremen sind, um zu einem ausgewogenen und kompletten Mann mit allen Facetten zu werden  😉

Übung Nummer 2: für mehr Empathie Nutze die Gelegenheit Emotionen extrem wahrzunehmen. Gehe jedesmal ein Stück weiter, bis du von deinem Umfeld das Feedback bekommen hast, zu weit gegangen zu sein. Nun schraube zurück.

Anmerkung: Besonders dieses Verhalten musst du nur einmal/für eine kurze Zeit an den Tag legen, sobald du an ein extrem gekommen bist, weisst du wo die Grenze ist.

3. Empathie um Emotionen in anderen Menschen zu erkennen

Schau dir die Menschen in deinem Umfeld, mal genau an. Lass dir Zeit und überlege dir, in welcher Emotion könnte die Person wohl gerade stecken. Nimm hier bewusst alltägliche Situationen, wie zum Beispiel die Arztheferin, während sie deine Daten aufnimmt oder das alte Mütterchen an der Bushaltestelle, während ihr auf den Bus wartet. Hier ist es ganz wichtig, RAUS aus dem eigenen Kopf zu kommen und beim gegenüber anzukommen, um jemand anderen wahrzunehmen. Anstatt immer nur in seiner eigenen Gedankenwelt versunken zu sein.

Übung Nummer 3 für mehr Empathie: Beobachte Menschen und interpretiere ihre Emotionen

4. Empathie um den Kontext von Emotionen zu verstehen

Eine Emotion zu erkennen ist schön und gut und aufjedenfall etwas wert. Du stimmst mir jedoch sicherlich zu, dass es von entscheidender Bedeutung ist, ob eine Frau verliebt wirkt, weil sie gerade ihren Freund, den sie über alles liebt verabscheidet hat oder gerade ein neues Paar Schuhe, das sie bald ihr eigen nennen möchte im Schaufenster gesehen hat  🙂

Da wir uns einer Emotion und ihres Kontextes, nie ganz sicher sein können, heisst es interpretieren. Das hört sich vielleicht jetzt für dich noch sehr schwammig und unbestimmt an und du wirst dich fragen:

Eine Emotion zu erkennen, ist doch schon schwierig genug, aber jetzt auch noch den Kontext?

Hier kann ich dir versichern, dass du richtig gut darin werden wirst, zu erkennen warum jemand so zu fühlen scheint wie du glaubst. Spätestens, wenn du in Kommunikation trittst und deine Vermutung preis gibst, wirst du ein aufregendes Gesprächsthema haben.

Übung Nummer 4 für mehr Empathie: Interpretiere den Grund der Emotion, den du wahrgenommen hast. Frage dich: Warum fühlt er/sie wohl gerade so?

5. Empathie um in Kommunikation zu treten

Du hast nun, bereits den halben Weg hinter dir. Du nimmst deine Emotionen war, akzeptierst sie. Kennst die ganze Emotionspalette und hast eine gute Sensorik entwickelt durch die Erfahrung an extremen Emotionen. Du deutest immer wieder die Emotionen und den Kontext anderer Menschen und hast ein gewisses Gefühl dafür entwickelt. Nun heisst es, dein neu angelerentes Wissen, in die Tat umzusetzen und in Kommunikation zu treten um den Realitätscheck einzuleiten. Denn: All das theoretische Wissen bringt dir wenig, wenn du nicht in die Aktion kommst. Um es dir einfach zu machen und erste Erfolgserlebnisse zu sammeln, gehe bewusst auf Menschen zu, deren Emotionslage und Kontext klar wie Klosbrühe ist. Beim gestressten Bahnbeamten am Bahnhof, der im 2-Minuten Takt mit Fragen gelöchert wird, ist dir vielleicht klar wie und warum er sich so fühlt. Genau so bei der Frau im krassen Business Outfit, die mit 2 vollbepackten Händen über die Einkaufsstrasse in schnellen Schritten läuft. Hier ist dir wahrscheinlich auch klar wie und warum, sie sich so fühlt.

Übung Nummer 5 für mehr Empathie: Gehe nun bewusst auf Menschen zu, beginne ein Gespräch und gebe die Emotionen und den Kontext wieder, den du wahrgenommen hast. Mache es dir zu Anfang leicht und nutze bewusst Situationen, wo dir die Emotionalage und der Kontext sehr klar erscheint.

6. Empathie um den Vergleich zu ziehen

Eine Emotion zu kennen und wiederzugeben ist schon unglaublich einzigartig und du wirst merken, wenn du dich in nächster Zeit ein wenig damit aauseinandersetzt, wie dich Frauen für diese Art und Weise wertschätzen. Um jetzt nochmal eine ordentliche Portion Charisma draufzupacken, habe ich noch einen Zusatztipp für dich, der die Sache noch runder werden lässt. Denn ein Gespräch, dass du über eher negativ belegte Emotionen wie Eile, Stress und miese Laune beginnst, hat einen weniger positiven Rahmen. Wichtig ist dabei, was dein Gegenüber mit dieser Emotion verbindet. Du als treuer Blogleser, weisst ja bereits dass du Emotionen akzeptieren und ausleben sollst  🙂 Das heisst dein Gegenüber wird oft in den internen Dialog verfallen: „Oh er hat wohl bemerekt, das ich mich (negative Emotion einfügen) fühle, dass ist ja nicht so gut…“

Um dieser Möglichkeit der garaus zu machen, ziehst du einfach den Vergleich zu dir und gibst wieder, dass du diese Emotion aus deinem Leben auch kennst bzw. in welcher Situation sie bei dir zuletzt aufgetreten ist. Das setzt deiner Empathie-Fähigkeit nun nochmal die Krone auf und zeigt nun wirklich, dass du SPÜRST wie sich jemand fühlt.

Übung Nummer 6 für mehr Empathie: Nun gibst du Preis, dass du von dir erkannte Emotionen auch aus deinem Leben kennst. Es reicht völlig aus, wenn du beschriebst in welcher Situation du dich zuletzt ähnlich gefühlt hast.

Beispiel: Zum gestressten Bahnbeamten am Bahnhof sagst du: „Ich sehe sie sind heute ein gefragter Mann, kenne ich;)“ oder zu einer Frau, die es spürbar eilig hat: „Hey ich merke, dass du gerade einfach nur nach Hause willst, dass kenne ich doch auch nach einem langen Arbeitstag…“

7. Empathie und wie sie sich dabei fühlt

Du kennst das, du spürst Ansprechangst, Nervosität oder ein mulmiges Gefühl im Magen, wenn du eine Frau die dir gefällt ansprichtst. Hast du eigentlich schonmal daran gedacht, wie sich die Frau dabei fühlt? Das sie vielleicht eine „angesprochen-zu-werden-Angst“ hat? Denke mal darüber nach, wie sie sich dabei jetzt fühlen wird in der vollen Ubahn oder der vollen Einkaufspassage angesprochen zu werden. Ausserdem, spreche doch dabei den Elefanten im Raum mal an. Das heisst du beschreibst, wie lustig oder seltsam, dass jetzt ist, wenn sich 2 Menschen einfach so, mitten im Leben begegnen 🙂

Übung Nummer 7 für mehr Empathie:  Denke an die Person, die du ansprechen möchtest, wie sie sich dabei fühlen wird, wenn sie angesprochen wird und spreche dabei den Elefanten im Raum an (was an der Situation komisch, lustig und einzigartig ist).

8. Empathie und wie du dich ansprechbar machst

Hast du auch schonmal darüber nachgedacht, dass du ganz viel dafür tun kannst, angesprochen zu werden? Spezialtipp von Anchu für Frauen: Denk doch mal an den Mann, wie fühlt er sich vor dem Ansprechen, wenn er sich ein Herz fasst um zu dir rüberzukommen und Hallo zu sagen?

Gerade viele Frauen halten mit Männern keinen längeren Augenkontakt, dabei ist es gerade das was doch einem Mann den Mut gibt, sich vorzustellen und Hallo zu sagen. Auch kannst du ihm eindeutige Signale senden, wenn du ihn mal berührst oder einfach näher zu ihm rückst und er sich denkt: „Sie fühlt sich wohl, in meiner Gegenwart“

Übung Nummer 8 für mehr Empathie: Mach dich ansprechbar indem du auch mal an den Mann denkst, wenn du angesprochen werden möchtest. Sende ihm doch ausserdem mal eindeutige Signale, wie einen längeren Augenkontakt oder das du dich in seiner Nähe aufhältst. Das macht ihm das Leben leichter und du lernst einen tollen Mann kennen 🙂

9. Empathie und Du bist ein Teil vom großen ganzen

Die Herausforderungen, Ängste und Sehnsüchte die du in deinem leben hast haben andere Menschen auch. Mach dir das immer wieder bewusst, dass du nicht alleine bist.

Übung Nummer 9 für mehr Empathie: Ein kleienr aber feiner Mindsetshift, der dich loslassen lässt. Du bist mit deinen Problemen, Herausforderungen und Änsgten nicht alleine auf der Welt. Manche Menschen können dazu neigen sich als besonders schlecht und negativ wahrzunehmen. Du willst den Weg den du zu gehen hast, intern (im Kopf) verkürzen, dass heisst nimm doch mal wahr, dass du ein Teil vom großen ganzen bist.

 Also: Ich bin gespanntm, wie dein Empathietraining läuft, lass mich in den Kommenaren wissen, was du als erstes umsetzen wirst!

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg beim ausprobieren!

Dein Sven

Was sagen eigentlich ehemalige Teilnehmer über meine Coachings?

Es ist auch immer gut zu wissen, wie andere Kunden meine Coachings erlebt haben und was sie alles wichtiges gelernt haben und vor allem, wie ihr Leben jetzt aussieht. Lies von den grandiosen Langzeiteffekten, den tollen Erfolgen und all den schönen Erfahrungen auf der Bewertungsplattform NLP off Limits.

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2 Kommentare

  1. Hey, was ist denn da los?
    Der Untertietel passt rein garnicht zu dem Gesprochenen…
    Das erschwert es extrem dieses Video anzukucken und den Inhalt wirklich aufzunehmen!
    Dann lasst doch den Text lieber ganz weg!

    Liebe Grüße.

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