6 Minuten Lesezeit Dominik van Awe

Wie wichtig ist dein Aussehen, um schöne Frauen kennenzulernen? Viele Männer schleppen den Gedanken mit sich herum, dass sie keine Frauen ansprechen oder von sich begeistern können, weil sie selbst nicht „gut genug“ aussehen.

Oft sagen sie selbst über sich, dass sie hässlich wären. Aber stimmt das?

In diesem Artikel erfährst du, was du gegen diesen destruktiven Gedanken tun kannst und wie du in Zukunft mit einem selbstbewussteren Blick in den Spiegel sehen kannst.

„Hilfe, ich bin hässlich!“

Dank sozialer Medien, Film, Fernsehen und der Werbung werden wir mittlerweile ständig mit dem gesellschaftlichen Schönheitsideal konfrontiert. Dieser gilt oft, ohne kritisch zu hinterfragen als „Status Quo“ und beeinflusst unser Denken und Handeln massiv.

Schon im Teenageralter fangen wir an unser Aussehen mit unseren Mitmenschen anhand bestimmter Maße und Kriterien zu vergleichen.

Junge Männer vergleichen ihre Penislänge unter der Mannschaftsdusche, ihre Muskelmasse beim Sport und tausend andere Dinge mit anderen Männern in ihrer Umgebung.

Mädchen wiederum wissen schon was der Ausdruck „90,60,90“ bedeutet, bevor Sie lernen richtig zu verhüten. Besonders weibliche Stars und Sternchen riskieren ihre Gesundheit bei kostspieligen Schönheitsoperationen und junge Frauen eifern ihnen nach.

Das Internet suggeriert das perfekte Leben

Das Internet suggeriert das perfekte Leben

Unbewusst kommen viele Männer und Frauen zu dem Entschluss, dass unser Selbstwert und unsere Attraktivität, maßgeblich davon abhängt, wie sehr unser Aussehen dem allgemeinen Schönheitsideal entspricht.

In der Folge entstehen bei vielen Anhängern beider Geschlechter Zweifel daran, ob sie überhaupt begehrenswert sind und denken: „Ich bin hässlich.“

Nutzen des Vergleichens

Machen wir uns nichts vor: Solange es Menschen auf dem Planeten Erde gibt, werden wir uns untereinander vergleichen. Das ist ein natürlicher Prozess. Entscheidend ist jedoch, wie sehr das unser Leben und das Leben unserer Mitmenschen positiv beeinflusst.

In bestimmten Fällen ist es förderlich für unsere Gesundheit, wenn wir merken, dass unser Wohlstandsbauch z.B. über die Wintermonate zu sehr gewachsen ist. Beim Fußball spielen sind wir im Vergleich mit den Teamkollegen nicht mehr so ausdauernd und laufen öfter hinterher, anstatt auf gleichem Niveau den Ball hin- und herzukicken.

Diese Erkenntnis löst vielleicht kurzfristig Frustration aus, die sich wiederum in Motivation umwandelt unsere frühere Figur durch zusätzliches Training zurückzubekommen. Schaffen wir das, ist das durchweg positiv.

Vergleiche dich mit anderen, wenn du dich schlecht fühlen willst

Wenn wir andererseits Merkmale mit anderen vergleichen, die wir nicht beeinflussen können, ob beispielsweise unsere Gesichtszüge besonders gleichmäßig sind, entstehen Gefühle der Unterlegenheit, des Mangels.

Je nach Ausprägung entwickeln wir dann krasse Minderwertigkeitskomplexe, soziale Phobien und wir werden krank.

Psychisch und Physisch.

Anstatt wie tausende Artikel zuvor zum Thema Schönheitswahn, welche lediglich zu mehr bedingungsloser Selbstliebe appellieren, möchte ich dir eine konkrete Anleitung zur Hand geben, damit du dich in Zukunft wohler in deiner Haut fühlst.

Nie wieder hässlich fühlen. Die Übung.

Dafür möchte ich dir folgende Übung ans Herz legen, für die du dir ca. 30 Minuten Zeit nehmen solltest.

Nimm dir dafür ein Blatt Papier und einen Stift.

Zeichne eine Tabelle mit zwei Spalten. Spalte 1 beschriftest du mit „Gefällt mir“ und Spalte 2 mit „Gefällt mir nicht“.

Dann möchte ich, dass du dich zu Hause, wenn du sturmfrei hast oder bei jeder anderen Möglichkeit nackt vor einen möglichst großen Spiegel stellst und dich von Kopf bis Fuß in Ruhe anschaust.

Notiere dir dann alles, was dir an deinem Körper gefällt oder nicht gefällt.

Nimm dir gerne Zeit und schreibe einfach darauf los. Keine Filter. Radikale Ehrlichkeit. Hier ist eine beispielhafte Liste dargestellt.

 

Gefällt mir Gefällt mir nicht
  • Bart
  • Gepflegte Hände
  • Gleichmäßige
    Körperproportionen
  • Haare
  • Abstehende Ohren
  • Zu dicker Bauch
  • Bin zu klein

 

Wenn du damit fertig bist, möchte ich, dass du dir sämtliche Stichpunkte in Spalte „Gefällt mir nicht“ anschaust. Nebenbei bemerkt, darfst du dich jetzt gerne wieder anziehen 😉

Welche davon kannst du ändern? Streiche alles durch, was änderbar ist und schreibe diese in eine dritte Zeile, die du von mir aus mit „was kann ich ändern?“ beschriftest.

 

Gefällt mir Gefällt mir nicht Was kann ich ändern?
  • Bart
  • Gepflegte Hände
  • Gleichmäßige
    Körperproportionen
  • Haare
  • Abstehende Ohren
  • Zu dicker Bauch
  • Bin zu klein
  • Haare
  • Zu dicker Bauch

 

Jetzt möchte ich, dass du dir konkret überlegst, wie und in welchem Zeitraum du diese Merkmale deines Körpers verändern willst.

Sagen wir z.B. „In den nächsten zwei Wochen gehe ich zum Friseur und lasse mir einen neuen Haarschnitt schneiden“.

Lass dir maximal zwei Monate Zeitlimit zum Ändern dieser Eigenschaften. Wenn du nun schriftlich einen Plan aufgestellt hast, wie du dein Aussehen nach deinen Wünschen verbesserst, schau dir die restlichen Stichpunkte in Spalte „Gefällt mir nicht“ an und mach dir Folgendes bewusst:

Dies sind die übrig gebliebenen Eigenschaften, die du nicht ändern kannst.Sie sind ein Teil von dir.

Und du hast nur ein Leben.

Wie sehr veränderst du dein Leben zum Besseren, wenn du deine Zeit, Energie und Ressourcen damit verbringst über nicht änderbare Dinge nachzudenken. Wie sehr veränderst du dein Leben zum Besseren, wenn du z.b. dich darüber ärgerst, dass der Himmel blau ist?

Gar nicht. Du kannst es nicht ändern. Ebenso wenig kannst du es nicht ändern, dass du mit abstehenden Ohren geboren wurdest oder mit einer bestimmten Körpergröße.

Egal wie sehr du glaubst, dass dies ein Nachteil für dich ist. Jede Sekunde, die du dich darüber aufregst, grübelst oder jammerst, ist vergeudet.

 

Ärgere dich niemals über Dinge, die du nicht ändern kannst

· Epikur

Investiere lieber diese Sekunden, diese Energie und deine sonstigen Ressourcen darauf, die Eigenschaften zu verändern, die tatsächlich änderbar sind. Und da sind wir wieder bei Spalte 3. Investiere ab jetzt in einem von dir gewählten Zeitraum (maximal zwei Monate) an diesen Eigenschaften zu arbeiten.

Achte besonders darauf, dass du bewusst wahrnimmst, wenn bei dir wieder Gedanken wie „Ich bin hässlich“ oder „Ich mag XY an mir nicht“ im Kopf herumspuken.

Erinnere dich an Epikurs Schlussfolgerung.

Sie ist logisch schlüssig und hundertprozentig nachvollziehbar. Stoppe deine negativen Gedanken und schalte direkt wieder in den proaktiven Modus.

Nach Ende des gewählten Zeitraums schaue erneut auf deine Liste, die dann im besten Fall so aussehen könnte.

 

Gefällt mir Gefällt mir nicht Werde ich ändern
  • Bart
  • Gepflegte Hände
  • Gleichmäßige
    Körperproportionen
  • Coole Haare
  • Schlankerer Bauch
  • Abstehende Ohren
  • Bin zu klein

 

Wenn du an dieser Stelle Eigenschaften in Spalte 3 nach deinen Vorstellungen verändert hast, sodass dort nichts mehr steht, darfst du dir erst einmal auf die Schulter klopfen.

Was die Spalte „Gefällt mir nicht“ angeht, spielt es keine Rolle wie hoch die Anzahl der Merkmale dort noch ist. Wir erinnern uns. Wir können diese Eigenschaften nicht ändern und Sie sind ein Teil von uns, stimmts?

Wunderbar, nun wird es Zeit loszulassen.

Akzeptiere dich wie du bist, indem du in Zukunft auf diese erstaunliche Erkenntnis meinerseits achtest:

Frauen haben nur Probleme mit Dingen, die für uns ein Problem sind.

Kein Scherz. Und das ergibt Sinn. Denn Frauen achten viel mehr auf unser gesamtes Auftreten, die Art und Weise wie wir mit Menschen in unserer Umgebung umgehen, unsere Ausstrahlung.

Also reiß die Spalte 2 von deinem Blatt ab, verbrenne Sie oder lösche Sie aus deiner geöffneten Textdatei am PC.

Warum Schönheit nur die halbe Miete für dein Aussehen ist.

Stark auffällig an diesem Artikel hier ist, dass wir uns bisher ausschließlich mit Äußerlichkeiten befasst haben.

Attraktivität wird jedoch auch stark von unserem Verhalten bestimmt, welches wiederum sowohl bewusst als auch unbewusst von unserer Persönlichkeit gesteuert wird.

Ich ertappe mich selbst immer wieder dabei, wie sehr attraktiver ich Frauen finde, die eine feminine Art haben, die liebevoll-fürsorglich mit ihren Mitmenschen umgehen, welche sich eine offene Neugier zu Neuem bewahren und sich über die kleinen Dinge des alltäglichen Lebens freuen können.

Dasselbe gilt für Frauen bei Männern.

Ich wette du hast schon oft Männer gesehen, die dem allgemeinen Schönheitsideal bei weitem nicht entsprechen und trotzdem hübsche Freundinnen oder Ehefrauen an ihrer Seite haben und glücklich mit ihnen zusammenleben.

Am Aussehen kann es offensichtlich nicht liegen.

Du glaubst mir nicht? Perfekt.

 

Mit den beschriebenen Übungen habe ich dir einen klaren Weg auf dem Präsentierteller serviert, mit der du deine äußerliche Attraktivität steigern kannst.

Allein das wird dein Selbstbewusstsein steigern und dein Auftreten spürbar positiv beeinflussen.

Dann wirst du vielleicht zu dem Entschluss kommen, dass wir dir ebenfalls helfen können eine charismatischere Ausstrahlung zu entwickeln, die dir noch mehr Erfolg im Leben und bei Frauen bringt.

Leg gleich los und probiere es aus.

Und lies hier weiter:


Dominik van Awe Dominik van Awe Mindset Coach
Larnaca, Zypern 7081
+49 176 20750391 [email protected] authentic-charisma.de


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