10 Minuten Lesezeit Andy Friday

Wie hast du reagiert, als du das erste Mal mit einer offenen Beziehung konfrontiert wurdest?! Schockiert? Mitleidig?

Ahnungslos? Begeistert? Zwiegespalten?

Alle Reaktionen sind möglich, da das Thema der offenen Beziehung kontrovers diskutiert wird. Du liest diese Zeilen, also scheinst du vor allem eines zu sein: neugierig.

Offene Beziehungen sind deshalb kontrovers, weil sie einen Widerspruch in sich darstellen. Klassische Beziehungsmodelle vermitteln uns, dass es nichts anderes braucht als zwei in Liebe verbundene Menschen.

Sobald dies nicht mehr genügt, ist die Partnerschaft gescheitert. Oder geben sie sich gerade mehr Freiheiten, weil sie sich lieben?

Eine offene Beziehung bricht mit Konventionen: Zweisamkeit wird aufgelöst, ohne verloren zu gehen. Wie das funktionieren soll, fragst du dich?

Du sollst in diesem Beitrag die offene Beziehung veranschaulicht bekommen und von möglichen Schwierigkeiten erfahren.

Dadurch kommst du für dich in die Position, zu entscheiden, ob dieses Modell dein Leben bereichern kann – oder ob du es bei Geschichten belassen möchtest, die andere dir erzählen.

Was ist eine offene Beziehung?

Treue ist in unserer Gesellschaft eine der wichtigsten Tugenden in funktionierenden Beziehungen.

Dies impliziert, dass man einander vertrauen kann. Dieser Eigenschaft wird jedoch von den meisten Paaren standardmäßig jedoch noch eine weitere (scheinbar nicht verbundene) Eigenschhaft hinzugeschrieben.

Nämlich sich der gegenseitigen Exklusivität sicher sein zu können. Monogame Beziehungen funktionieren nach diesem Grundprinzip; zwei Menschen, eine Liebe, null Toleranz.

Aber auch da beginnen die Grenzen ungenau zu werden.

Ich erinnere mich an viele Gespräche mit Frauen, für die ein Kuss mit einem anderen Menschen der absolute Vertrauensbruch gewesen wäre.

Wiederum andere sehen schon das Flirten mit einer anderen Person als Untreue.

[totalpoll id=“21758″]

Und dann gibt es die Männer und Frauen, die zwar Sex als Fremdgehen definieren, keine Probleme haben, hinter dem Rücken ihres Partners feuchtfröhlich ihren Gelüsten zu fröhnen, denn “was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß”.

Der französiche mode de vie, der “Way of Life” sieht dies als ungeschriebenes Gesetz sogar vor. Dieses Konstrukt funktioniert nicht für jeden.

Vielleicht hast auch du unlängst bemerkt, dass du dich in deiner Beziehung gehemmt fühlst?

In irgendeiner Weise eingeschlossen, ohne genauer erklären zu können, woher dieses Gefühl kommt? Das ist völlig legitim und menschlich;

wir dürfen eine Frau von Herzen lieben, gleichermaßen aber auch anerkennen, dass „traute Zweisamkeit“ nicht genug ist.

Ist ein Kuss schon fremdgehen?

Ist ein Kuss schon fremdgehen?

Dass es mehr im Leben gibt, als der zweite Teil eines „Wir“ zu sein.

Und damit muss nicht zwangsläufig nur Sex gemeint sein, es geht in offenen Beziehungen um so viel mehr:

  • Möglichkeiten.
  • Erfahrungen.
  • Kontakt.
  • Spaß.
  • Selbstfürsorge.
  • Selbstfindung.
  • Entscheidungsfreiheit.

Meine Freundin und ich, die seit sechs Jahren eine offene Beziehung pflegen, sehen darin gemeinsam die Möglichkeit sich immer wieder verführen zu können – die Flamme der ersten Stunde ewig am Leben zu halten und gemeinsam zu erkunden, zu entdecken und zu lieben – ohne Erwartungen.

Es ist ein Geschenk, das wir uns gegenseitig machen.

Und doch kann keiner uns diese Freiheit schenken, außer wir selber.

Polygame Beziehungen und Polyamorie

Polygamie bezeichnet das gleichzeitige Nebeneinander mehrerer Beziehungen.

Dabei muss es nicht zwangsläufig um Partnerschaften gehen, die emotionaler Pflege bedürfen.

Vielmehr ist gemeint, dass ein Mensch innerhalb eines gewissen Zeitraums nicht nur einen, sondern unterschiedliche Sexualpartner hat.

Menschen haben mehrere Sexualpartner

Menschen haben mehrere Sexualpartner

Diese Idee stellt das Grundprinzip offener Beziehungen dar, denn hier unterhalten beide (oder nur einer der beiden) Partner Kontakte zu anderen Personen außerhalb der ursprünglichen Zweierbeziehung.

Ob nun als Freundschaft Plus, One-Night-Stand oder Affäre.

Neben diesem eher rationalen Prinzip, können offene Beziehungen auch aus polyamorer Motivation entstehen.

Dieses Modell geht etwas tiefer.

Hier stehen nicht mehr nur sexuelle Bedürfnisse im Vordergrund, sondern vor allem emotionale.

Polyamore Menschen orientieren sich im Leben stark am Wert der Liebe und möchten sich in diesem nicht einschränken.

Hierzu gehört auch, mehr als nur einen Menschen lieben zu dürfen.

Es ist erlaubt, mehr als nur einen Menschen zu lieben

Es ist erlaubt, mehr als nur einen Menschen zu lieben

Offene Beziehungen bedeuten also, eine romantische Bindung nicht nur zur Partnerin zu haben, sondern gleichzeitig zu mehreren Frauen (bzw. Männern), mit welchen wiederum Partnerschaften gepflegt und aufrechterhalten werden.

Dies impliziert jedoch nicht nur die Befriedigung sexueller Bedürfnisse, sondern das gesamte Paket: miteinander Zeit verbringen, füreinander da sein, sich intensiv kennenlernen und ein gemeinsames Leben aufbauen … eben all das, wodurch eine Liebesbeziehung definiert ist.

Welche Grundmotive liegen offenen Beziehungen zugrunde?

Vielleicht hast auch du schon mit der Idee gespielt, eine offene Beziehung einzugehen oder aber, die Geschichten eines Freundes haben dich zum Nachdenken darüber angeregt.

Vermutlich bist du dabei auch schon über das „Warum“ gestolpert:

Warum gehen Menschen offene Beziehungen ein?

Oder dein Geist war provokanter:

 

  • Warum reichen wir einander nicht?
  • Warum brauche ich mehr?

 

Über die individuellen Beweggründe hierfür können wir nur spekulieren; im Folgenden dennoch einige Gedanken, die andere zu diesem Thema hatten:

  • Da ist der Wunsch, mich sexuell ausleben und völlig offen mit meiner Libido umgehen zu können.
  • Konformität widerstrebt mir, ich bin Individualist durch und durch.
  • Egal, wie viele Freiheiten mir meine Partnerin auch gegeben haben – ich fühlte mich immer wie eingeengt.
  • Ich langweile mich sehr schnell und scheue jede Form von Monotonie. Ich brauche Abwechslung.
  • Das Konzept der einen großen Liebe hat für mich noch nie funktioniert, ich will mich einfach nicht auf eine Person festlegen.
  • Obwohl ich meine Freundin sehr liebe, konnte ich mir eine andere Frau einfach nicht mehr aus dem Kopf schlagen und habe mich verliebt.
  • Ich wollte schlichtweg auf nichts verzichten – eben wirklich auf gar nichts.
  • Alleine funktioniere ich nicht gut, ich bin gerne in einer Beziehung. Leider kenne ich mich und weiß, dass ich nicht treu sein kann, weshalb ich von vornherein offen leben und lieben möchte.

Deutlich wurde wohl, dass es in offenen Beziehungen nicht nur um Sex gehen muss, sondern ein tieferer Sinn in ihr liegen kann. Trotz aller Kontroversität sind Vorurteile daher völlig fehl am Platz.

Offene Beziehungen sind nicht automatisch die Vorstufe einer Trennung oder die Manifestation einer gescheiterten Beziehung.

Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall: Sie stellen einen Zugewinn dar! Aber, wie so oft im Leben, natürlich nur unter einer wesentlichen Bedingung:

Konsens durch Kommunikation

Wie funktionieren offene Beziehungen?

Offene Beziehungen können, wie jede andere monogame Partnerschaft auch, sehr gut funktionieren oder kläglich scheitern.

Die wichtigste Voraussetzung ist wohl, dass beide Partner sich einig sind.

Wahlweise darin, monogam zu leben, oder eben darin, polyamor beziehungsweise polygam zu leben.

 

Jeder von uns, dich eingeschlossen, ist offen für Erfahrungen und dafür, Dinge auszuprobieren – so auch im Kontext Beziehungen.

Mit Sicherheit bist du kaum abgeneigt, dich mal auf romantische oder sexuelle Abenteuer und Experimente einzulassen. Ob du jedoch in der Lage bist, damit dauerhaft glücklich zu werden, ist die Frage.

Sprich mit deiner Freundin über deine Wünsche

Sprich mit deiner Freundin über deine Wünsche

Ehe du also – eventuell – planst, den Schritt in die offene Beziehung zu gehen, solltest du ein intensives und sehr offenes Gespräch mit deiner Partnerin führen.

Es ist unerlässlich, dass ihr beide euch eingesteht, was ihr braucht und inwieweit eine offene Beziehung euch das erfüllen kann. Dabei solltet ihr für euch reflektieren, wie es aussehen kann und sich vermeintlich anfühlen wird; wer was darf und wo die Grenzen liegen.

Eine offene Beziehung einseitig zu starten, würde scheitern, da die Verletzungen beim anderen einfach zu groß wären.

Beide müssen gleichermaßen damit einverstanden sein.

Gegenseitiges Einverständnis jedoch heißt nicht automatisch, dass für beide in der offenen Beziehung dieselben Regeln gelten.

Es kann beispielsweise auch bedeuten, dass deine Freundin damit einverstanden ist, dass du dich beim „um die Häuser ziehen“ auf One-Night-Stands einlassen darfst, wohingegen sie dies nicht für sich möchte.

Eine offene Beziehung zu akzeptieren muss also nicht zwangsläufig bedeuten, sie auch selbst zu leben.

 

In den verschiedenen Phasen meiner Beziehung,

haben wir so anfänglich das Level der Möglichkeiten für mich sogar noch stärker eingeschränkt,

als für meine Partnerin.

 

Es ist hierbei immer wichtig, individuell die Bedürfnisse des anderen im Detail zu erkunden und ein wirklich frei ausgesuchtes Einverständnis zu finden.

Dies war unser gemeinsamer Wunsch, da sie die Idee einer regelmäßigen anderen Bekanntschaft spannend fand und da mein Interesse mehr an der Erkundung von Frauen lag.

Das Ziel ist, dass ihr beide eure Freiheit leben könnt

Das Ziel ist, dass ihr beide eure Freiheit leben könnt

In den meisten Fällen jedoch, bedeutet eine offene Beziehung Polygamie für beide.

Entsprechend müssen beide damit leben, den Partner nicht per se für sich alleine haben zu können, sondern mit anderen teilen zu müssen. Insbesondere in polyamoren offenen Beziehungen mit dritten Personen ist die Kollektivität noch stärker im Fokus.

Ebenso wie in Zweierbeziehungen ist es auch in offenen Beziehungen wichtig, dass alle Beteiligten sensibel für die Bedürfnisse des anderen bleiben.

Dies bedarf ständiger Reflexion, insbesondere am Anfang. Kontinuierlicher Austausch über das, was euch bewegt, ist daher sehr wichtig, um auszuloten, welche Regeln in der offenen Beziehungen gelten dürfen oder vielleicht sogar müssen:

  • Ist übernachten oder gar Urlaub mit anderen in Ordnung?
  • Wollt ihr euch offen alles erzählen oder lieber stillschweigend genießen?
  • Gibt es Personen, die ausgeschlossen sind? Bekannte? Freunde? Geschwister?
  • Kontakte nur in andere Städten oder auch „Zuhause“?
  • Soll es ein „Sexlimit“ pro Person/Woche/Monat geben? Sind Affären erlaubt?
  • Wollt ihr in sich anbahnende Liebesbeziehungen des anderen involviert werden?
  • Gibt es eine reset-Option, die alles auf Anfang stellt, falls einer von euch nicht mit der offenen Beziehung zurechtkommt?
  • Gegebenenfalls macht ein Beziehungsvertrag, in denen die festgelegten Regeln aufgeschrieben werden, Sinn.

Solange alle Beteiligten, vor allem du und deine Partnerin, hinsichtlich wichtiger Grundregeln übereinstimmen, niemand verletzt wird und wichtige Fragen der Zukunft

(Wollt ihr heiraten? Wollt ihr Kinder? Welchen Einfluss haben diese Größen auf euer Beziehungsmodell?) geklärt sind, spricht wirklich nichts dagegen, dass eine offene Beziehung gut funktionieren kann.

Eine der inspirierendsten Frauen, die ich kennengelernt habe, war in einer offenen Ehe

und schaffte es tatsächlich mit ihren Kindern und ihrem Mann zusammen zu leben –

und in der Nacht verabredeten sie sich ab und zu eben mit ihren Liebhabern (welche Ehre ich eines Nachts genießen durfte).

Ich erinnere mich noch sehr genau an die Worte, die sie mir gesagt hat, als wir im Hotelzimmer über den Dächern der Frankfurter Skyline nebeneinander lagen

und sie ihrem Mann auf Whatsapp geschrieben hatte.

Ich fragte sie, was sie ihm denn jetzt erzählt.

Sie zeigte es mir und was ich dort lesen konnte war eine detaillierte Beschreibung der Ereignisse unserer letzten zwei Stunden.

Und ich meine alles.

Im Detail.

Ich fragte sie, was denn passieren wird, wenn sie nach hause kommt und ihren Mann sieht? Sie spitzte keck die Lippen und antwortete:

„Normalerweise… vögeln wir.“

Chancen, die mit einer offenen Beziehung einhergehen

Offene Beziehungen bedeuten duale Individualität.

Habt ihr den Rahmen geklärt, eröffnen sich innerhalb dieses Konsens zahlreiche Möglichkeiten für euch als Individuen – sei es nun in emotionaler, sexueller oder transzendenter Hinsicht.

Es ist völlig gleichgültig, was du tust, du kannst dir der Liebe deiner Partnerin sicher sein und hast in ihr immer einen Fixpunkt, an dem du dich orientieren kannst (egal, wie wild es manchmal zugeht).

Aufgrund der zugrunde liegenden Offenheit und gelebten Toleranz, ist nahezu ausgeschlossen, dass ihr einander hintergeht oder betrügt.

Die gegenseitig gewährte Freiheit ermöglicht euch, auf eure individuellen Bedürfnisse zu achten, autonom zu bleiben und nicht Gefahr zu laufen, euch in eurem „WIR“ aufzulösen.

Eure Treffen werden dann wieder besonders

Eure Treffen werden dann wieder besonders

Jeder von euch kann auf sich und seine Bedürfnisse fokussiert bleiben; das tun, wonach der Sinn steht.

Oftmals fällt es in offenen Beziehungen leichter, geheime Wünsche, Fantasien und Lebensträume anzusprechen und auszuleben.

Auf diese Weise haben Langeweile, Frust und Monotonie viel seltener die Möglichkeit, sich in der Beziehung einzunisten und sie zum Implodieren zu bringen.

Risiken, die offene Beziehungen bergen können

Zweifelsohne liegen nicht nur Vorteile darin, eine offene Beziehung zu führen.

Klassische Beziehungsmodelle zu verlassen und komplexere zu gestalten, bringt neben den zahlreichen Freiheiten auch Risiken.

Die nicht vorhandene Exklusivität beispielsweise, kann eure Vertrautheit stören. Intimität ist maßgeblich für die emotionale Bindung verantwortlich – wenn diese permanent mit anderen stattfindet, kann dies Distanz zwischen dir und deiner Partnerin schaffen.

Ebenso ist nicht mehr selbstverständlich, dass freie Zeit gemeinsam verbracht wird.

Getrennt verbrachte Zeit kann einen Keil in eure Beziehung drücken

Getrennt verbrachte Zeit kann einen Keil in eure Beziehung drücken

Schließlich gibt es unter Umständen noch dritte Personen in der offenen Beziehung, Verabredungen oder gar parallele Beziehungen, die ebenfalls Zeitaufwand bedürfen.

Die größte Krux liegt wohl darin, wenn ihr Regeln nicht genau definiert habt oder einer von beiden diese etwas überstrapaziert – so kann es auch in offenen Beziehungen zu Eifersucht kommen:

Bei rein sexuellen Vereinbarungen kann nie ausgeschlossen werden, dass sich einer von euch doch plötzlich verliebt.

Und selbst in polyamoren Systemen können Selbstzweifel aufkommen, warum der andere plötzlich wichtiger ist als du selbst.

Und einmal in dieser Gedankenspirale gefangen, stellt einer von euch vielleicht alles infrage:

Wieso können wir nicht füreinander sein und uns in unserer Liebe vollumfänglich erfüllen?

Ob dieser potenziellen Unsicherheiten, gepaart mit der Vielzahl an Möglichkeiten, ist das Risiko deutlich höher, dass sich die Lebenswege immer weiter voneinander entfernen und der ursprüngliche Partner irgendwann keine tragende Rolle mehr spielt.

Darum ist auch in der Pflege einer offenen Beziehung (vielleicht mehr als sonst) das miteinander Sprechen, Zeit verbringen, Zuhören und Eingehen auf die Bedürfnisse des Anderen von größter Wichtigkeit.

Offene Beziehungen – Kann ich sie empfehlen?

Ich empfehle offen über deine Bedürfnisse zu sprechen.

Und dich nie für sie zu schämen.

Genau so offen sollten dich die Bedürfnisse deiner Geliebten interessieren und wichtig sein, dass sie sich und ihre Gelüste voll und ganz ausleben kann.

Vielleicht sind dort noch ein paar versteckte Phantasien vergraben, die du noch nicht entdeckt hast.

Erlaube es ihr, sich zu öffnen.

Zeig ihr, dass du sie nicht dafür verurteilst und zeige vor allem ein Verlangen dafür, dass sie bekommt, was sie will.

Ermutige sie und zeig ihr, dass du ihre Vorstellugen heiß und aufregend findest – egal, wie sie aussehen mögen.

Es geht bei ihren Bedürfnissen nicht darum, dass du sie ebenfalls mögen musst. Wichtig ist vielmehr, dass es ein schönes Gefühl ist, dass deine Partnerin sich dir so anvertraut.

Zeige ihr, dass sie sich bei dir öffnen kann

Zeige ihr, dass sie sich bei dir öffnen kann

Das wichtigste in jeder Beziehung ist, dass ihr offen und ehrlich über eure Wünsche und Träume sprechen könnt.

Wie schade ich es finde, immer wieder von Paaren zu hören, dass sie dies in einem Punkt jedoch nicht tun: Im Schlafzimmer.

Die gesellschaftlichen Konventionen und der Druck von Aussen als respektabler Teil der Gemeinschaft wahrgenommen zu werden ist noch so stark in unserer Kultur verankert, dass es Millionen von Paaren gibt, die ihren sexuellen Frust bis ins Grab nehmen – und das ist leider vermeidbar.

 

Wie du dich letztlich mit deiner Partnerin entscheidest, das ist für jedes Paar unterschiedlich.

Es gibt hier keine richtige Konstellation oder Lösung.

Es gibt jedoch eine richtige Herangehensweise. Die ist der Weg der Ehrlichkeit und des Mutes.

Hab keine Angst, dich zu öffnen und deine innersten Bedürfnisse zu teilen.

 

Du bist ein Mann, und du brauchst dich dafür nie zu entschuldigen.

 

Auch wenn es schwer wird, lohnen sich diese Gespräche.

Denn sie rücken euch näher zusammen und formen ein tieferes Verständnis über das was dein Partner braucht. Ich empfehle also keine offenen Beziehungen. Ich empfehle offene Kommunikation.

Letztlich braucht es nur zwei Menschen … 

… auch in offenen Beziehungen. Zwei Menschen, …

  • die einander lieben und glücklich machen wollen.
  • die Werte haben und ihre Träume verfolgen möchten.
  • die nicht verzichten und das Leben voll ausschöpfen wollen.
  • die sich einig sind.

 

Einig darüber, …

  • was beide wollen und wo die Grenzen liegen.
  • wie viel Individualität nötig und wie viel Zweisamkeit darüber möglich ist.
  • dass Liebe nicht durch zwei Menschen definiert wird, die aneinander festhalten…

… sondern vielmehr dadurch, dass sie einander in dem Vertrauen ziehen lassen, immer wieder zueinander zurückzufinden – freiwillig, ohne gesellschaftlich auferlegte Pflicht.

 

Das was du liebst, lass frei. Kommt es zu dir zurück, gehört es dir auf ewig.

Konfuzius, ca. 500 v. Chr.

So gesehen sind offene Beziehungen vielleicht gar nicht so unromantisch, oder?


Andy Friday Andy Friday Flirt Coach
Larnaca, Zypern 7081
+49 176 20750391 [email protected] authentic-charisma.de


Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare