8 Minuten Lesezeit Dominik van Awe

Deine Komfortzone erweitern ist einer der wichtigsten Faktoren, um erfolgreich mit dem schönen Geschlecht zu werden.

Allerdings verbauen sich 90% aller Männer ihren Erfolg, indem sie kontraproduktive Übungen auswählen.

So auch in meinem Alltagserlebnis:
Ich war kürzlich in der Stuttgarter Innenstadt unterwegs und beim Schlendern fiel mir eine Gruppe junger Männer auf, die auf dem Schlossplatz zusammenstanden.

Einer löste sich aus der Gruppe, stellte sich mitten auf den Platz und fing aus dem Nichts an zu schreien!

Fast eine halbe Minute lang ließ er einen Urschrei los, der sogar Tarzan vor Neid hätte erblassen lassen.

Die Männergruppe applaudierte, als er mit rotem Kopf und einem dicken Grinsen im Gesicht zu ihr zurückkehrte.

Er hatte die Aufmerksamkeit aller Umstehenden gewonnen und selbstverständlich auch meine.

Aus Neugier fragte ich die Gruppe mit einem offenen Grinsen nach der Motivation für ihre Aktion und erhielt vom Schreier die recht unfreundliche Antwort:

„Du hast ja echt gar keine Ahnung… google mal nach ‚Komfortzone‘! Hat was mit Flirten zu tun.“

So viele Frauen ich bisher auch verführt habe, bislang hab ich noch keine davon angeschrien, auch wenn es manchmal recht laut zu ging…

In diesem Artikel werde ich dir den Unterschied zwischen sozialen Lockerungsübungen und Mutproben aufzeigen und dir gezielt Tipps zur sinnvollen Erweiterung deiner Komfortzone geben.

Das Wörtchen ’sozial‘ macht den Unterschied!

Zur Aufklärung: Die Komfortzone ist mir schon lange ein Begriff 😉

Was ist die Komfortzone?

Die Komfortzone bezeichnet den Bereich unseres persönlichen Handelns, in dem wir uns wohl fühlen. Sobald wir uns auch nur etwas überwinden müssen, gehen wir an und sogar über die Grenzen unserer Komfortzone. Je kleiner oder enger unsere Komfortzone ist, umso schwerer fällt es uns, aktiv zu sein. Sie ist sozusagen die Hängematte der Bequemlichkeit.

Und ja: wenn du es nicht gewohnt bist hübsche Frauen anzusprechen bewegst du dich allein bei dem Gedanken daran außerhalb deiner Komfortzone. Daher ist das Erweitern der persönlichen Wohlfühlzone ein wichtiger Bestandteil fast jedes Coachings und jedes Workshops – ABER: wir erweitern dabei die soziale Komfortzone unserer Teilnehmer!

Lass es mich kurz differenzieren: solche Aktionen wie das Rumschreien in der Öffentlichkeit oder das gackernde Laufen mit nacktem Oberkörper durch die Fußgängerzone ist für die Entwicklung deiner Flirt Skills ein schlechter Ansatz. Ja, das habe ich alles schon erlebt oder aus verlässlicher Quelle gehört.

Frauen verführen lernenSolche Aktionen haben eher den Charakter einer verlorenen Wette: du machst eine verrückte Aktion, mit der wirklich in der Situation gar niemand rechnet und lässt dich dann von Anderen feiern.

Dies führt sicherlich zu einem ordentlichen Schub an Adrenalin und auch Selbstvertrauen, doch leider nur recht kurzfristig.

Klar könnte man argumentieren, dass diese bei schüchternen Menschen etwas bringt, da es diese radikal in den kurzfristigen Mittelpunkt des Geschehens stellt.

Sobald aber die Wirkung des pushenden Hormons abgeklungen ist, ist es auch mit dem positiven Effekt der Übung vorbei.

Davon wirst du vielleicht dreister und frecher, nicht aber sozial kompetenter – was ja auch die recht unfreundliche Reaktion der ‚Komfortzonen-Erweiterer‘ mir gegenüber zeigt. 😉

Bei sozial motivierten Übungen hingegen bewegst du dich ganz nah an der Grenze des Normalen.

Dies ist in der Regel sogar schwieriger, denn der Bonus des Wettcharakters fällt hier komplett weg.

Sie werden als mutig bis dreist empfunden, sind aber gerade noch so im Bereich der Komfortzone der Allgemeinheit.

Nur bei den wenigsten sozialen Aufgaben schüttelt die komplette Fußgängerzone grinsend den Kopf…

Was willst du wirklich erreichen?

Stattdessen sorgen sie dafür, dass sich deine Soft Skills verbessern und du im Umgang mit deinen Mitmenschen viel flexibler und auch interessanter wirst.

Gute Aufgaben sind daher gezielt auf deine persönliche Komfortzone zugeschnitten und erweitern diese Schritt für Schritt, indem sie deine Glaubenssysteme auf die Probe stellen.

Mal ehrlich, was entspricht denn eher deinem Ziel: regelmäßig in der Öffentlichkeit verrückte Aktionen durchzuziehen (Comedystreet lässt grüßen!) oder offen auf fremde Frauen in den unterschiedlichsten Situationen zugehen?
Kleiner Tipp: Die Chance, Nachfolger von Simon Gosejohann zu werden ist relativ gering – attraktive Frauen triffst du mit Sicherheit mehrere pro Stunde!

Der Blick in FrauenaugenDer Blick in zwei Frauenaugen, die du gerade mit einem echten Kompliment zum Leuchten gebracht hast, verbunden mit dem Adrenalinkick des Stoppens und Ansprechens, ist so viel schöner als jede abstumpfende Mutprobe.

Und noch schlimmer: durch wiederholte krasse oder immer extremere Aktionen setzt du sogar deine Ausstrahlung aufs Spiel.

Denn ein Flirt lebt nun mal von Emotionen – Frauenherzen gewinnt man mit Gefühlen: du möchtest sie bei deinem ersten Satz viel lieber spüren lassen, dass du dir gerade innerlich einen ordentlichen Ruck gegeben hast und dein Herz wie verrückt rast, als dass du quasi gar nichts empfindest dabei.

Denn durch deine Gefühlskälte bist du keineswegs attraktiver für Frauen, ganz im Gegenteil.

Gerade Frauen bekommen sehr gut mit, was bei dir innerlich alles passiert.

Je cooler die Anmache, desto weniger Emotion kommt bei ihr an und umso weniger Chancen hast du bei ihr.

Falls dich Frauen etwa regelmäßig nach dem Ansprechen fragen, ob du eine Wette verloren hast oder wo die versteckte Kamera ist, wirkst du sehr wahrscheinlich zu cool und dir würde ein großer Schuss Gefühle im Gespräch sehr gut tun.

Der exakte Wortlaut deiner Aussagen ist dabei fast egal.

Wenn du in der Lage bist, fremde Menschen auf der Straße anzusprechen, sie nach dem Weg zu fragen und ein paar Minuten mit ihnen ins Gespräch zu kommen, hast du auf jeden Fall bereits ausreichend soziale Komfortzone, um auch deiner Traumfrau anzusprechen.

Warum solltest du auch Angst vor dem Ansprechen einer fremden Frau haben, wenn du am gleichen Tag schon mit anderen fremden Menschen gesprochen hast und mit deren Reaktionen gut umgehen konntest?

Warum sollte dies ausgerechnet bei ihr denn anders sein?

Die helle Seite der Komfortzone

Ich will dir noch ein paar Übungen an die Hand geben, die deine Komfortzone sozial sinnvoll erweitern können und die recht einfach in deinen Alltag integrierbar sind.

  1. Frage fremde Menschen nach dem Weg zur Post oder zu einem bestimmten Geschäft und verwickle sie dabei in ein kurzes Gespräch.
  2. Brich das Schweigen bei deiner nächsten Fahrstuhlfahrt und frag deine Mitfahrer, wie es ihnen geht oder wie ihr Tag war.
  3. Grüße fremde Personen auf der Straße mit Blickkontakt und einem freundlichen „Hi“ oder „Hallo“
  4. Lade einen Couchsurfer zu dir ein.
  5. Beginne in der Bahn oder im Flugzeug ein Gespräch mit deinem Sitznachbarn.
  6. Unterhalte dich beim Weggehen mit den Leuten um dich herum, gerade in Bars und Clubs – mit den Frauen und vor allem den Männern!
  7. Bewaffne dich mit einem Pappschild, schreibe „Free Hugs!“ darauf und verteile Umarmungen in einer Fußgängerzone an Fremde.
  8. Kauf dir einen Strauß Rosen und verteile sie einzeln an hübsche Frauen.
  9. Frage gut gekleidete Männer nach ihren Klamotten.
  10. Verteile Komplimente an Frauen, die dir Gefallen und flirte mit ihnen.
  11. Nutze Möglichkeiten wie Spontacts oder die „Neu in …“-Gruppen in Facebook um neue Leute kennen zu lernen.

Bei allen Aufgaben gilt: viele Wiederholungen sind effektiver als eine Massenaktion.

Verteile doch mal RosenEtwas 30 Tage am Stück zu machen hat sich bei mir als Faustregel für anhaltende Veränderungen entpuppt.

So ist das Verteilen eines „Hi!“ pro Tag einen Monat lang weit erfolgversprechender als 30 „Hi!“s an einem einzigen Tag – oder einen Monat durchzuschreien. 😉

Du siehst: Du erweist dir selbst einen großen Gefallen wenn du dich nicht nur auf das schöne Geschlecht konzentrierst, sondern alle Bereiche deines Lebens miteinbeziehst.

Deine so gewonnenen Erfahrungen sind dir im nächsten Flirt eine viel bessere Unterstützung als du dir vorstellen kannst.

Denn so lernst du etwa interessante Leute mit noch interessanteren Geschichten kennen, durch die du dein Weltbild Stück für Stück erweiterst.

Und selbst wenn dein Gegenüber mal nicht so spannend sein sollte: jedes Gespräch verhilft dir auf Garantie zu weiterer sozialer Freiheit.

Komfortzone erweitern oder sterben

Wenn du bis hierhin liest, befasst du dich bestimmt in irgendeiner Form mit deiner Persönlichkeit.

Vermutlich denkst du dir, dass du nichts geschenkt bekommst und dass du dich entwickeln musst, um deine Träume zu erreichen.

Warum tust du es dann nicht?

Vielen Menschen da draußen geht es wie dir. Sie wollen ein schöneres Leben führen. Was genau „schön“ bedeutet, sei hier einmal dahin gestellt.

Was aber bedeutet Leben?

Die Wissenschaft weiß auch in 2019 nicht genau, was Leben eigentlich ist, da die Zellen aus denen wir bestehen zwar die Definitionen für Leben erfüllen, aber die Bausteine dieser Zellen nicht lebendig sind, sondern lediglich chemisch reagieren. – Aber genug generded 😉

Irgendwann stirb jedes Lebewesen und um das zu umgehen unterstehen sie dem Evolutionsdruck. Sprich die DNA muss sich vermehren. Und nur die besten bleiben im Spiel.

Warum erzähl ich dir das?

Das ganze Thema von Flirten und Persönlichkeitsentwicklung ist Evolution. 

Im Englischen heißt es „survival of the fittest“ und das wird im Deutschen so oft mit „Das Überleben des Stärkeren“ falsch übersetzt.

Es heißt vielmehr „Das Überleben desjenigen, der sich am schnellsten anpassen kann.“, bzw. «Das Überleben des Angepassten» (Ist aber nicht so catchy. )

In der Persönlichkeitsentwicklung und im Flirten scheint es aber vermehrt Männer zu geben, die nicht anpassen möchten.

Sie wollen sich zwar entwickeln, aber der Prozess soll stetig verlaufen und keinesfalls mit Anstrengungen oder gar Schmerzen verbunden sein.

So sind diese Männer zwar auf die ein oder andere Weise gut im Gespräch mit einer Frau, aber es geht nicht weiter. Zudem wäre es für sie undenkbar eine Frau ein zweites, drittes oder gar viertes Mal in kurzer Zeit anzusprechen oder gar um sie zu kämpfen.

Eingefleischte Pickupper werden an dieser Stelle nun aufschreien und sagen: „Ich kämpfe doch nicht um eine Frau. Wenn sie mich nicht will, ist das ihr Bier.“

Und genau das ist das Problem.

Du befindest dich mit dieser Einstellung in deinem wunderbar-warmen Wohlfühlbereich.

So lange alles rund läuft beim Gespräch oder in der Textkommunikation, fühlst du dich sicher. Nur um dann eine Woche später wieder zu jammern, dass es schon wieder nichts mit einem Treffen geworden ist und du einfach nicht schlau aus den Frauen wirst.

Problem: Du übernimmst nicht die Führung.

Frage: Warum nicht?

Antwort: Weil du Angst hast!

Du bist dir unsicher, wo es hingeht, wie kannst du denn dann auch gescheit den Flirt führen?

Statt also dich ins Abenteuer zu stürzen und einfach mal drauf los zu entdecken, tust du einfach nichts.

Du lässt das Gespräch auf mittler Stufe vor sich her köcheln, um das Risiko des Überlaufens zu vermeiden.

Aber genau diese Unsicherheit, dieses Unbekannte ist ebenso eine Chance. Eine Frau will von dir, dass du dich ins Unbekannte stürzt und Dinge wagst.

Sie will, dass du dich schnell an diese unbekannte Situation anpasst.

Und dazu ist es nötig diesen Wohlfühlbereich zu verlassen – nicht ihn zu erweitern – ihn verlassen!

Vielleicht hast du dich das ein oder andere mal an einem Abend im Club schon etwas weiter aus diesem Bereich heraus gewagt und vielleicht warst du damit auch erfolgreich, obwohl es anstrengend für dich war deine Komfortzone so zu verlassen.

Trotz aller Anstrengung ging es dir aber gut dabei. Du warst stolz auf dich, dass du endlich einen Erfolg einfahren konntest und warst dir sicher, dass es von nun an bergauf geht.

Wenn da nicht der nächste Tag wäre.

Denn schon bald ziehst du dich wieder zurück in deinen Wohlfühlbereich.

Du gehst den nächsten Abend los und fühlst dich diesmal nicht so danach wieder etwas zu wagen im Gespräch mit einer tollen Frau.

Das Gespräch köchelt wieder lauwarm vor sich hin und du fragst dich wieder einmal woran es gelegen hat, dass sie sich nicht mehr meldet.

Ein Beispiel

Du hast dir bestimmt schon mal Schuhe gekauft.

Wenn du mal neue und anfangs enge Schuhe angezogen hast und damit den ganzen Tag herumgelaufen bist, wirst du gemerkt haben, dass der Schuh an der ein oder anderen Stelle drückt oder gar scheuert.

Wenn diese Verletzung verheilt ist, ist die Haut an dieser Stelle viel strapazierfähiger als vorher. Vielleicht hat sich sogar Hornhaut gebildet. Das ist Komfortzonenerweiterung pur.

Du bist sprichwörtlich durch den Schmerz des zu engen – weil neuen – Schuhs gegangen und hast dich angepasst an die neuen Verhältnisse. Evolutionär gesprochen, durftest du deine Gene weitertragen, weil du daran nicht gestorben bist, bzw. dich angepasst hast.

Wenn wir das Thema wieder dahin gehend betrachten, dass du dich oft in deine Wohlfühlwelt zurück ziehst nach einiger Zeit, ist es so, als würdest du erwarten, dass dir ab sofort immer diese zu engen Schuhe passen. 

Jetzt hast du aber die letzten Wochen immer deine ausgetretenen Lieblingssneakers angezogen, wo dein Fuß wunderbar viel Platz hat und es sich richtig bequem machen kann.

Leider kommt der Tag, wo du diese neuen Schuhe wieder anziehen musst, und leider stellst du fest, dass sie wieder drücken, weil sich dein Fuß wieder an die Sneakers gewöhnt hat.

Du musst also durch den Schmerz erneut hindurch.

Würdest du hingegen die ollen ausgetretenen Sneakers mal wegwerfen und dich deinen neuen Schuhen widmen, würdest du feststellen, dass du dich nach einiger Zeit sehr wohl dadrin fühlst und du dir gar nicht mehr vorstellen kannst, wie es damals in der kleinen Komfortzone gewesen ist.

Daher eine Frage an dich: Wie sehr nimmst du dich in die Pflicht?

Komfortzone erweitern für Profis

Immer wieder sehe ich in den städtischen Fußgängerzonen jemanden, der in der belebten Einkaufsstraße ein Referat über Pokemon in die Massen ruft oder andere absurde Dinge tut. Oder jemanden, der Frauen anschreit – siehe oben 😉

Auch auf Vorträgen habe ich immer wieder Zuhörer dabei, die mir davon voller Stolz berichten und ihnen dann alles aus dem Gesicht fällt, wenn ich Ihnen sage, dass sie damit der Welt gezeigt haben, dass sie einen kleinen Dachschaden haben.

Nackt durch die Fußgängerzone zu flitzen hat nichts mit Komfortzonenerweiterung zu tun. Das kannst du nämlich im Alltag und im Gespräch mit Frauen überhaupt nicht gebrauchen.

Komfortzone erweitern bedeutet, dass du sie mal berührst, wenn du das vorher noch nie getan hast oder sie mal an die Hand nimmst und in einen anderen Raum führst, wenn du gerade nicht weißt, ob das das Richtige ist.

Die Liste an dieser Stelle ist endlos, aber du kannst dich einfach mal fragen, was dich am meisten ins Denken bringt, wenn du mit einer tollen Frau redest. Genau dort liegen die Grenzen deiner Komfortzone.

Wenn du oft ein Problem hattest, dass du nicht dominant genug warst oder dein Interesse verschleiert hast, ist diesmal der richtige Moment GENAU das Gegenteil zu tun.

Übernimmt knallharte Führung und lass eine Frau ab der ersten Sekunde spüren, dass du sie willst. Die nächsten Male ebenfalls.

Der Tag wird kommen, an dem du dich automatisch eingependelt hast und das natürliche Führen z.B. ein authentischer Bestandteil deines Lebens geworden ist.

Wie alt bist du jetzt?

Wie lange willst du noch dein Leben auf Sparflamme leben?

Trage dich ins folgende Formular ein und lass uns Frauen in dein Leben ziehen!




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