5 Minuten Lesezeit Andy Friday

Liebe, verliebt sein, Lust. Was bedeutet das alles? Was ist Liebe überhaupt und wie erkenne ich die Unterschiede?

Vielleicht erinnerst du dich auch noch daran, wie du damals die Blütenblätter von einem Gänseblümchen abgezupft hast. “Sie liebt mich. Sie liebt mich nicht …”

Bei all der Schwärmerei haben wir immer wieder gehofft, dass unsere Angebetete, uns doch beachtet und wir einen Kuss von ihr erhaschen können.

Heute sieht es vielleicht noch immer so bei dir aus. Allerdings ohne Gänseblümchen sitzt du da und willst herausfinden, ob sie dich liebt. Oder ob du sie (noch) liebst.

In diesem Artikel erfährst du, woran du erkennst, ob du verliebt bist, nur Lust für sie empfindest oder ob du die Frau an deiner Seite liebst.

Was ist Liebe und wie erkenne ich sie?

Liebe ist eine Ansammlung und Abwechslung von Emotionen, Verhaltensweisen und Überzeugungen, die mit starken Gefühlen von Zuneigung, Schutz, Wärme und Respekt für eine andere Person verbunden sind.

Du kannst jedoch auch Liebe zu Tieren empfinden oder auf deine Prinzipien und religiöse Überzeugungen anwenden. Wenn du zum Beispiel sagen würdest, dass deinen Hund liebst, die Freiheit oder Gott.

Ist daher nicht wahnsinnig schwer, herauszufinden, was Liebe eigentlich ist?

 

Und wenn wir bei der zwischenmenschlichen Liebe bleiben, gibt es dort noch mal so viele Unterscheidungen, die es uns schwerer machen, was Liebe ist herauszufinden.

Zum einen gibt es die Nächstenliebe, bei der wir uns um andere und schwächere in der Gesellschaft kümmern, damit sie nicht so stark leiden müssen.

Lieben wir diese Menschen dann? Sind wir verliebt in sie?

 

Liebe und die Liebesbeziehung

Liebe und die Liebesbeziehung

Verliebt sind wir doch dann bestimmt in der Liebesbeziehung oder Partnerliebe. Aber genau das schauen wir uns später hier noch einmal genauer an.

 

Und dann gibt es noch die Selbstliebe. Ein wichtiger Faktor, ohne den, du gar nicht einer anderen Person deine Liebe schenken kannst.

 

Bei all den Abstufungen und Unterscheidungen: Was ist Liebe also?

Liebe und was ist verliebt sein?

Verliebt zu sein, ist eines der schönsten Gefühle, die du vermutlich spüren kannst.

Dieses kribbeln im Bauch, wenn du an sie denkst. All die Eigenarten an ihr, die du so unglaublich hinreißend findest.

Verliebt sein ist für die Wissenschaft dabei nichts weiter, als eine psychische Störung, die die Wahrnehmung eines Menschen einengt. Zugunsten der Person, zu der sie Zuneigung empfindet.

Ein ausgeklügelter Mechanismus, um den Fortpflanzungstrieb zweier Menschen zur gleichen Zeit in Gang zu setzen.

 

Entschuldigung, dir dieses wunderbare Gefühl gerade zu entzaubern 🙂

Jedoch ist Verliebtheit biologisch gesehen nichts anders, als zu viel Dopamin, als Belohnungsstoff und zu wenig Serotonin, dem Glückshormon.

Das scheint paradox.

 

Sind wir nicht total glücklich, wenn wir verliebt sind?

Doch genau dieser Mangel an Serotonin im Körper der verliebten, zeigt die psychische Störung auf.

Denn Verliebte sind sehr auf die Person ihrer Begierde fixiert.

So auch Zwangsneurotiker, wie Fernsehdetektiv Monk einer ist.

Diese haben ebenso einen sehr niedrigen Serotoninspiegel, der durch die extreme Fokussierung der Neurose ausgelöst wird.

 

Wenn du verliebt bist, erweckst eigentlich nur deinen inneren Monk.

 

Aber ist das nun schlimm, dass ich eine kleine Zwangsneurose habe, wenn ich verliebt bin?

 

Nein. Ganz und gar nicht.

Genieße diese Zeit.

Denn diese Art der Neurose vergeht nach einer Zeit auch wieder.

 

Und das ist der Punkt, an dem sich viele Männer fragen:

Ist sie überhaupt die richtige für mich?

 

Sie glauben, dass die Liebe erloschen sei und sich die Beziehung am Ende befinde.

Doch das Gegenteil ist meist der Fall.

 

Die Beziehung ist einfach in eine neue Phase übergegangen.

Sie hat sich weiterentwickelt, wie ein Pokémon, dass viele Kämpfe gewonnen hat.

Du bist nun nicht mehr verliebt. Und das ist okay.

 

Diese Verliebtheit ist Liebe gewichen.

 

Und an diesem Punkt sind zu Recht viele irritiert.

Denn während die Verliebtheit laut, ungestüm und wie eine Stichflamme den Raum erhellt.

So ist die Liebe leise, vertraut und wie ein Kaminfeuer, das lodernd den Raum erwärmt.

Liebe ist wie ein Kaminfeuer

Liebe ist wie ein Kaminfeuer

Das Kaminfeuer fällt nicht so sehr auf, wie die Stichflamme. Es ist nicht so spektakulär und aufregend.

Dafür ist es ausdauernder, als eine Stichflamme.

 

Eure Beziehung ist hier einfach nur erwachsen geworden.

Aus diesem Grund sprechen ältere Paare, die schon seit Jahrzehnten zusammen sind, nicht mehr von Verliebtheit, sondern von Vertrauen, Nähe, Sicherheit, Rückhalt und einem Partner, der einen versteht.

Selbstliebe

Bei der Selbstliebe sprechen wir von einer umfassenderen Form, als der Selbstakzeptanz.

Selbstliebe ist die vollständige Annahme seiner Selbst und ist die reinste Form der bedingungslosen Liebe.

 

Außerdem gilt Selbstliebe als Grundlage dafür überhaupt andere Menschen wirklich lieben zu können. Oder generell Liebe von Außen zu empfangen.

 

Selbstliebe entspringt also dem Selbstwertgefühl.

Dem Gefühl, schöne Dinge, Erfolg oder eine liebevolle Beziehung verdient zu haben.

 

Jedoch wird Selbstliebe oft verwechselt mit Narzissmus.

Aus diesem Grund vermeiden viele Menschen oft, positiv über sich selbst zu sprechen oder ihre Freude und ihr Glück mit der Außenwelt zu teilen.

Einfach aus Angst davor von anderen Menschen als Narzisst oder egozentrisch wahrgenommen zu werden.

 

Doch Selbstliebe ist nicht Narzissmus.

Der Unterschied wird deutlicher, wenn wir Narzissmus mit Selbstverliebtheit übersetzen.

 

Dir wird dann beim Lesen vielleicht direkt deutlich, dass Selbstliebe und Selbstverliebtheit nicht unterschiedlicher sein könnten.

 

Und vielleicht erinnerst du dich an die allgemeine Verwechslung von Liebe und Verliebtheit.

 

Während Liebe Gefühle, wie Vertrauen, Nähe und Sicherheit widerspiegelt, ist die Verliebtheit eine Zwangsneurose, in welcher der Verliebte stark auf die Person seiner Zuneigung fokussiert ist.

 

Selbstverliebtheit ist also das eigentliche egoistische und egozentrische Gefühl.

Sie fußt auf einem schwachen Selbstwertgefühl und braucht Bestätigung von außen, wie die Luft zum Leben.

Ego

Das Ego steht in der Psychologie für die Verstärkung und die Betonung des Ich.

Während die Liebe aus einer Überflussmentalität entspringt, stammt das Ego aus dem Mangeldenken.

Also aus dem Denken, dass es nicht genug für alle gibt und wenn sich jemand ein großes Stück Kuchen abschneidet, nicht mehr genug da ist für alle anderen.

Und damit eigentlich nur für einen selbst.

 

Das Ego hat also Angst davor nicht genug abzubekommen.

Nicht genug Aufmerksamkeit, Nähe, Wärme, Nahrung, Geld und auch Liebe.

Das Ego steht der Liebe im Weg

Das Ego steht der Liebe im Weg

Deshalb versucht es so viel wie möglich zu nehmen, damit es nicht vereinsamt, verhungert oder erfriert.

 

Dieses Verhalten ist das Gegenteil von Liebe und der Grund für Eifersucht, Neid und Missgunst in Beziehungen.

Und oftmals der Grund warum eine eigentlich schöne Beziehung auseinanderbricht.

Wenn deine Liebe nicht erwidert wird

Während Verliebtheit das wahrscheinlich schönste, Liebe das ausdauerndste und wärmste Gefühl ist, ist nicht erwiderte Liebe das womöglich schrecklichste Gefühl.

 

Auch hier wird unser Gehirn ein klein wenig verrückt.

Denn schließlich liebst du sie ja.

Du weißt, wie toll und attraktiv sie ist und willst eigentlich nur mit ihr zusammen sein.

Doch sie empfindet das Gegenteil.

 

Unverständnis, Panik, Trauer und Hilflosigkeit wechsel sich über Tage in dir ab, bis sich Frustration und Verzweiflung dazugesellen.

 

Du weißt nicht, was du machen sollst.

Sollst du ihr hinterherlaufen und ihr noch mehr zeigen, dass du sie liebst?

Oder sollst du auf Abstand gehen, eine Kontaktsperre einleiten und versuchen deinen Liebeskummer zu überwinden?

 

Das Ego rät dir an dieser Stelle zur ersten Option.

Denn du bist schließlich, der, dem es schlecht geht und du willst es gelöst haben. Nicht sie.

Dieser Weg ist also nicht unbedingt der, der Liebe entspringt.

 

Was ist Liebe hier in diesem Fall?

 

Liebe lässt frei. Egal, ob in oder außerhalb einer Liebesbeziehung.

Das bedeutet, du hörst ihr zu und erfüllst ihr den Wunsch, deine Liebe nicht zu erwidern.

 

Tut das nicht weh? Wirst du dich jetzt fragen.

Ja. Das tut es vielleicht.

Das ist jedoch dein Ego, das sich gerade wehrt sie loszulassen.

Es will nicht akzeptieren, dass du dich für Liebe, statt für Ego entscheidest.

 

Lies dazu auf jeden Fall unseren Artikel zum Thema: Emotionale Abhängigkeit lösen.

Denn hier erfährst du, warum es so wichtig ist, loszulassen und wie du damit automatisch attraktiver für Frauen wirst.

Wodurch in Zukunft die Chance, dass eine Frau deine Liebe nicht erwidert sinken wird.

Was ist Liebe nicht?

Auf der Suche nach der Antwort, was denn Liebe sei siehst du also, dass es viele ambivalente oder ergänzende Antworten darauf gibt, wodurch die spezielle Antwort, was Liebe ist, nicht so leicht zu treffen ist.

 

Vielleicht schaffst du es eine Antwort zu finden, wenn wir uns diese Frage anschauen:

Was ist Liebe nicht?

 

Liebe ist nicht, wenn du …

  • Angst davor hast, dass deine Partnerin dich verlässt.
  • eifersüchtig bist und sie kontrollieren muss/willst.
  • deine Partnerin dazu bringen willst, Dinge zu tun bzw. zu unterlassen, nur weil es dich stört.
  • mit Liebes- oder Sexentzug drohst.
  • ständig deiner Partnerin sagen musst, dass du sie liebst.
  • dich danach richten musst, dass nur sie bereit ist Aufmerksamkeit, Liebe und Berührungen zu bekommen oder geben.
  • nicht mit ihr über deine Sorgen und Ängste sprechen kannst.

Das Gleiche gilt natürlich auch andersherum.

Wenn du ihr diese Gefühle gibst, sie nicht zu lieben.

 

Es kommt immer wieder vor, dass Menschen glauben, dass es Liebe sei, …

… wenn man Angst hätte seine Partnerin zu verlieren oder wenn man eifersüchtig ist.

Denn schließlich mag man sie ja so und will nicht, dass sie einen verlässt.

 

Doch das ist nicht Liebe. Das ist Ego.

Denn dieses Verhalten dient nur der Befriedigung deiner Bedürfnisse, nicht verlassen zu werden.

Und es beschneidet ihre Bedürfnisse, ihre Freiheit auszuleben.

 

Wenn du jedoch so Angst geplagt bist, dass du gar nicht weißt, wie du handeln sollst, dann lies diesen Artikel: Verlustangst überwinden: 7 sicherste Tipps gegen Verlustängste.

Mehr Liebe – weniger Ego

Authentic Charisma steht dafür, in der Verführung von Frauen, in Beziehungen und im Leben generell emotionalen Wert zu geben, emotionale Unabhängigkeit zu leben und mehr Liebe, statt Ego in der Welt zu verbreiten.

 

Das ist unsere Mission, zu der wir dich auch einladen möchten.

 

Entscheide dich von nun an für mehr Miteinander, statt gegeneinander und für mehr Liebe.

 

Die Antwort auf die Frage “was ist Liebe?” also lautet für uns:

 

Eine Gebermentalität zu haben, emotional unabhängig zu handeln und in erster Linie sich selbst bedingungslos anzunehmen und zu lieben.

 

Was sind deine Gedanken dazu?

 

Teil sie uns mit in den Kommentaren.





1 Kommentar

  1. Danke Andy für deine Worte.
    Immer wieder wenn ich mein Ego loslasse, merke ich wie es mir und meiner Partnerin danach besser geht.
    Ich bekomme es zwar nicht immer hin aber es wird jedes Mal besser!

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