18 Minuten Lesezeit Dominik van Awe

Sie kann mich nicht leiden. Kein Wunder. Ich bin ja auch viel zu hässlich. Und ein Loser bin ich auch. Ich werde nie eine Frau abbekommen. Kommen dir diese Sätze bekannt vor? Vielleicht, weil du sie dir selbst schon gesagt hast? Dann hast auch du wahrscheinlich mit einem zu niedrigen Selbstwertgefühl und einem inneren Kritiker zu kämpfen, die dir das Leben schwer machen.

Um dein Selbstwertgefühl stärken zu können, musst du die 3 Grundpfeiler davon aufbauen lernen. Diese Grundpfeiler sind Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Wie du das genau machst, erfährst du hier. Ein starkes Selbstwertgefühl ist notwendig, damit du langfristig glücklich wirst und gute Entscheidungen für deine Zukunft triffst.

Viele von uns kennen das Gefühl, sich manchmal einfach nicht leiden zu können. In diesen Momenten hält man sich für den größten Versager, der auf der Erde wandelt.

Man findet sich doof, hässlich und klein.

Dieses Gefühl verschwindet bei den meisten aber schnell wieder, war oft nur eine Laune des Tages. Bei manchen hält diese miese Stimmung jedoch länger an oder entwickelt sich gar zu einem Grundgefühl, einer inneren Einstellung, die Überhand gewinnt.

Wenn es dir auch so geht, dann ist dein Selbstwertgefühl deutlich zu gering und du musst es wieder stärken. Aus meinen über 10 Jahren Berufserfahrungen als Coach für ein stärkeres Selbstwertgefühl, verrate ich dir einige Tipps und Tricks, wie das gelingen kann und du dich wieder besser mit dir selbst fühlst – wie du dir selbst ein Freund sein kannst und damit auch langfristig attraktiv für Frauen wirst.

Was ist Selbstwertgefühl?

Verwechsle Selbstwertgefühl nicht mit Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen. Diese Begriffe werden oft synonym miteinander verwendet.

Beides sind jedoch Grundelemente des Selbstwertgefühls, aber nicht miteinander gleichzusetzen.

Der amerikanische Psychotherapeut Nathaniel Branden hat sich intensiv mit dem Thema Selbstwertgefühl beschäftigt und auch mehrere Bücher dazu verfasst.

In Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls: Erfolgreich und zufrieden durch ein starkes Selbst erklärt er, was das Selbstwertgefühl ist.

„Selbstwertgefühl ist:

1. das Vertrauen auf unsere Fähigkeit zu denken, das Vertrauen auf unsere Fähigkeit, mit den grundlegenden Herausforderungen des Lebens fertig zu werden,

und 2. das Vertrauen auf unser Recht, erfolgreich und glücklich zu sein, das Vertrauen auf das Gefühl, es wert zu sein, es zu verdienen und einen Anspruch darauf zu haben, unsere Wünsche und Bedürfnisse geltend zu machen, unsere Wertvorstellungen zu verwirklichen und die Früchte unserer Bemühungen zu genießen.“ [1]

Warum ist das Selbstwertgefühl so wichtig?

Dein Selbstwertgefühl ist untrennbar verbunden mit dem Glauben an deine eigenen Möglichkeiten und mit dem Glauben, dass du ein wertvoller Mensch bist.

Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl wissen um ihren Wert und verkaufen sich dann auch dementsprechend.

Erfolg im Beruf, im Leben und in der Liebe ist demzufolge auch eng mit dem Selbstwertgefühl verbunden.

Wenn du weißt, was du kannst und das Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten hast, kannst du alles erreichen, was du willst.

Ohne ein gesundes Selbstwertgefühl kannst du dein eigenes Potential nicht verwirklichen.

Selbstwertgefühl ist die Grundlage, dein Potenzial zu verwirklichen

Selbstwertgefühl ist die Grundlage, dein Potenzial zu verwirklichen

Menschen mit einem hohen Selbstwertgefühl wissen, dass sie Glück und Erfolg verdienen und können das wertschätzen.

Sie führen daher auch glücklicheren Beziehungen, leben ein Leben, das von Freude und Leichtigkeit geprägt wird und leiden deswegen auch weitaus seltener an Angst, Minderwertigkeitsgefühlen oder Stress.

Die Herausforderungen des Lebens können sie leichter meistern.

 

Das Selbstwertgefühl hängt mit einem Gefühl für die eigene Identität zusammen. Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl sind in der Regel im Reinen mit sich und wissen, wer sie sind und was sie ausmacht.

Sie vertrauen in sich selbst.

Erhalten Männer mit einem starken Selbstwertgefühl eine Abfuhr von einer Frau, wird sie dieser Korb nicht in ihren Grundfesten erschüttern. Ihr Selbstwertgefühl mag kurzfristig beeinträchtigt, vielleicht auch erschüttert sein, aber nicht zerstört.

Egal, weiter machen

Egal, weiter machen

Natürlich ist es auch für sie ein unangenehmes Erlebnis, abgewiesen zu werden, aber es wird nicht dazu führen, dass sie grundsätzlich ihr ganzes Leben und Sein in Frage stellen und sich selbst als Niete sehen.

Niederlagen sind Teil des Lebens.

Niemand gewinnt nur oder ist perfekt.

Jeder macht auch mal Fehler.

Und damit muss man leben können.

 

Ein gesundes Selbstwertgefühl hilft dabei.

Geringes Selbstwertgefühl und falsche Glaubenssätze

Gehörst du zu den Männern mit einem geringen Selbstwertgefühl, kann es dich ganz schön aus der Bahn werfen, wenn du von einer Frau einen Korb bekommst.

Vermutlich bist du eh schon von Selbstzweifeln zerfressen und diese Abweisung trifft dich daher besonders hart.

Menschen mit geringem Selbstwertgefühl zweifeln an sich selbst und stellen sich damit oft selbst ein Bein.

 

Hast du schon mal etwas von den sich selbsterfüllenden Vorhersagen, den sogenannten self-fulfilling prophecies, gehört?

Diesen Begriff prägte der Soziologe Robert K. Merton bereits 1948.

Ganz grob genommen, besagt seine Theorie, dass eine Situation dann eintritt, wenn man nur daran glaubt, dass sie eintritt.

Wenn du also schon denkst, dass du dir gleich eine Abfuhr von einer Frau einholen wirst – obwohl du das ja gar nicht im Voraus wissen kannst – tritt das zumeist ein.

Der Grund?

Du näherst dich ihr schon mit so einem negativen Gefühl, dass du das auch ausstrahlst. Unbewusst verhältst du dich so wie du dich auch fühlst. Aber, wenn du dich selbst nicht leiden kannst, wie sollen es dann andere tun?

Niederlagen gehören zum Leben dazu

Niederlagen gehören zum Leben dazu

Dieser Teufelskreis ist ganz typisch für Menschen mit wenig Selbstwertgefühl: eine unbewusste negative Ausstrahlung führt zu negativen Erlebnissen und dies führt zu einem immer weiter sinkenden Selbstwertgefühl.

 

Dabei tut sich dann auch gleich noch ein weiteres Problem auf – durch die Abweisung der Frau fühlst du dich noch in dem bestätigt, was du dir sowieso schon gedacht hast: die Frau wird mich ja eh abweisen, weil ich so blöd/hässlich/wertlos/dick/dünn/klein/groß bin.

Du gehst von vorneherein davon aus, dass deine Anmache zu nichts führen wird und hast nun den Beweis gefunden, dass dein eigenes schlechtes Urteil über dich selbst stimmt.

Unbewusst hast du nur nach diesen Beweisen gesucht, die deine eigene Meinung noch weiter unterstützen.

Du traust dir nichts zu und gönnst dir möglicherweise gar nicht den Kontakt mit einer schönen Frau.

 

Denn du glaubst, dass du das nicht verdient hast: den Erfolg bei Frauen habe ich halt einfach nicht verdient.

Vielleicht bist du sogar deswegen zu genau der Frau gegangen, die dir den ganzen Abend keinerlei Beachtung geschenkt hat, weil sie viel zu sehr mit einem heißen Flirt mit dem Barkeeper beschäftigt war.

Dass sie dir einen Korb gibt, war ziemlich klar und hat tatsächlich nichts mit dir zu tun. Du aber interpretierst ihr Verhalten sogleich auf eine selbstwertzerstörerische Art und Weise.

Dazu später mehr.

 

Limitierende & zerstörerische Glaubenssätze

Jeder von uns hat Glaubenssätze.

Diese kannst du dir so vorstellen, wie Programme – oder besser Automationen –  in deinem Computer.

Wenn du eine Datei öffnen willst, startet sich dazu das passende Programm.

Die Datei ist dabei eine Situation, in der du dich befindest und das Programm, wie du mit dieser Situation umgehst.

Zwischen der Situation und dem Umgang mit dieser befindet sich die Automation des Glaubenssatzes.

Der Glaubenssatz sucht sich das Programm aus, mit welchem die Situation verarbeitet werden soll.

Glaubenssätze sind wie Computerprogramme

Glaubenssätze sind wie Computerprogramme

Ein Glaubenssatz ist also nichts schlechtes per se. Jedoch können gewisse Glaubenssätze dazu führen, dass du bestimmte Programm in dir auslöst, die dafür sorgen, dass du hinter deinen Möglichkeiten lebst, ängstlich, fremdenfeindlich, eifersüchtig oder neidisch bist.

 

Anhand von Glaubenssätzen, lässt sich leicht herausfinden, ob du ein niedriges Selbstwertgefühl besitzt und wo du noch Wachstumspotenzial hast, dein Selbstwertgefühl zu steigern.

Mache dazu auch den Test im weiteren Verlauf des Artikels, um zu erfahren, ob dein Selbstwertgefühl deinen Erfolg bei Frauen behindert.

 

Klicke hier, um zum Test zu gelangen ›

 

Positive Glaubenssätze, die dein Leben bereichern und damit die passenden Programme auslösen, können diese sein:

  • Ich bin ein attraktiver Mann
  • Das Leben ist schön und meint es gut mit mir
  • Ich habe soviel Glück
  • Ich ziehe die richtigen Leute in mein Leben
  • Frauen freuen sich (von mir) angesprochen zu werden
  • Mein Leben ist geil

Diese Liste der postiven Glaubenssätze ist bei weitem – BEI WEITEM – nicht vollständig, sie kann dir jedoch jetzt schon eine Tendenz zeigen, wie wohl deine Gedanken und deine Sicht auf die Welt gefärbt ist.

Frage dich einmal, ob du nicht gerne mit einer Person, die diese Weltsicht hat, auch gerne mehr Zeit verbringen würdest.

 

Hingegen sind Glaubenssätze, die dir eher schaden, solche:

  • Ich bin hässlich
  • Das Leben ist ein Kampf und nur wer sich durchsetzt hat Erfolg
  • Ich muss hart für meinen Erfolg / mein Glück arbeiten
  • Menschen wollen mich übers Ohr hauen. Ich kann niemandem vertrauen.
  • Frauen fühlen sich nur von „echten Alphas“ und harten Mackern angezogen
  • Ich bin wertlos

Auch diese Liste der negativen und zerstörerischen Glaubenssätze ist nur ein kleiner Auszug aus dem, was ich in über 10 Jahren Coaching aus den Männern herausgefiltert habe.

 

Glaubenssätze, wie diese letzen sind geprägt von Mangeldenken und einer Die-gegen-mich-Einstellung.

Mangeldenken sagt aus, dass es da draußen nur einen Kuchen gibt, der eine bestimmte Größe besitzt und wenn sich jemand ein großes Stück abschneidet, bleibt für andere (für dich) weniger übrig.

Deswegen befinden sich viele Menschen in einer Kampfeinstellung und verachten andere Menschen.

  • „Die da oben“
  • „Die blöden Bonzen“
  • usw.

Doch dieses Denken ist maximal schädlich für dich.

Oder um es drastischer zu formulieren.

Mit dieser Art Denken wirst du deine Tage in Mittelmäßigkeit, Einsamkeit und Neid fristen.

 

Denn diese Art zu denken schadet deinem Selbstwertgefühl ungemein.

Zum einen, weil du dich dabei stets mit anderen vergleichst („die haben mehr als ich“) und bei diesem Vergleich den kürzeren ziehst.

Damit gibst du deinem „inneren Kritiker“ mehr Futter, sodass du mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr diese Art zu denken kultivierst und es schwerer für dich wird ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.

 

Lies auch hier weiter zum Thema „Mangeldenken“:
Emotionale Abhängigkeit / Mangeldenken – Die Wurzel allen Übels

 

Der innere Kritiker

Wir alle haben einen inneren Kritiker, dessen Stimme uns ab und an ziemlich nerven kann.

Bei Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl ist dieser Kritiker aber besonders laut und aufdringlich.

Der innere Kritiker zeigt meist mit dem Finger auf dich

Der innere Kritiker zeigt meist mit dem Finger auf dich

Diesen Menschen kann er nämlich seine fiesen Glaubenssätze aufdrängen und damit ihr Selbstwertgefühl noch mehr schwächen und sabotieren.

  • Du kannst nichts.
  • Du bist überhaupt nicht liebenswert.
  • Du bist ein Versager.
  • Keiner kann dich leiden.
  • Ich schaff das eh nicht.
  • Die Frau will nicht von mir angesprochen werden.
  • Das geht doch eh in die Hose.
  • Lass das mal lieber mit (deinem Traum).
  • Die machen sich lustig über dich.
  • Das darfst du dir nicht gefallen lassen.

Der innere Kritiker ist überkritisch und seiner Stimme kannst du nicht entgehen.

Überall, wo du bist, ist er auch.

Bei allem, was du machst, ist er dabei und kommentiert das Geschehen.

Er würdigt dich herab. Er verhindert, dass du glücklich bist und sorgt stattdessen dafür, dass du dich unwohl fühlst. Für dich ist dein innerer Kritiker äußerst überzeugend und du glaubst, dass er nur die Wahrheit spricht.

Er ist schon so tief in deinem Unterbewusstsein verankert, dass du ihn schon gar nicht mehr hinterfragst.

 

Manchmal zeigt sich der innere Kritiker auch dadurch, dass er dir Gefühle sendet, die du jetzt gar nicht brauchst.

Zum Beispiel hast du dich gerade überwunden und das erste Mal eine Frau angesprochen.

Dein Herz pocht noch und bist stolz auf dich, dass du diesen Schritt gegangen bist.

Doch allmählich schleicht sich das Gefühl ein, dass du etwas Verbotenes gemacht hast und Scham verdrängt den Stolz.

Am liebsten würdest du dich verkriechen.

 

Hättest du ein gesundes, starkes Selbstwertgefühl, könnte dein innerer Kritiker diesen Raum nicht derart dominant einnehmen. Aber du erlaubst es ihm, weil du das Gefühl hast, nicht gut genug zu sein, so wie du bist.

Stattdessen hältst du dir ständig deine eigenen Unzulänglichkeiten und Schwächen vor.

 

Findest du dich auch in den folgenden Punkten wieder?

  • Du machst dir viele Gedanken darüber, was andere über dich denken. Dabei verlierst du dich dann in Gedankenstrudeln, die dich vom Handeln abhalten.
  • Du kannst keine Komplimente annehmen – jemand macht ausgerechnet dir ein Kompliment? Das muss ein Scherz sein.
  • Du suchst nach Anerkennung durch andere.
  • Das Verhalten anderer dir gegenüber betrachtest du oft als Angriff oder Kränkung.

 

Mangelndes Selbstwertgefühl entsteht zumeist durch eine falsche Denkweise und durch eine negative Einstellung dir selbst und auch den anderen gegenüber.

Nicht nur traust du dir selbst nichts zu, du gehst auch davon aus, dass die anderen schlecht über dich denken.

Am liebsten willst du dich verkriechen

Am liebsten willst du dich verkriechen

Stell dir vor, du hast eine nette Frau getroffen und ihr tauscht Nummern aus.

Erwartungsvoll hoffst du, dass sie sich meldet.

Doch das tut sie nicht.

 

Ein Mann mit gesundem Selbstwertgefühl würde sie nun einfach selbst anrufen oder ihr eine Nachricht schreiben.

Oder sie einfach ziehen lassen und eine neue Frau kennenlernen.

 

Er interpretiert das Verhalten der Frau nicht groß – es ist eben einfach so.

Du aber, dessen Selbstwertgefühl nicht so ausgeprägt ist, wirst ihr Schweigen negativ bewerten und auf dich beziehen:

War ja klar, dass die sich nicht meldet. Die findet mich doch doof. Wahrscheinlich hat sie mir auch eine falsche Nummer gegeben.

Wenn du es nicht schaffst, diese Stimme zum Schweigen zu bringen, wirst du nie erfahren, warum sie sich nicht gemeldet hat.

Oder du wirst lange brauchen, um dich wieder an eine andere Frau heran zu trauen. Was ist denn, wenn sie einfach schüchtern ist? Oder sie deine Nummer verloren hat?

 

Willst du einen Blog Artikel mit einer genauen Anleitung bekommen, wie du den inneren Kritiker ruhig stellst?

 

Folgen des geringen Selbstwertgefühls

Dein mangelndes Selbstwertgefühl macht dir das Leben schwer. Anstatt liebevoll mit dir selbst umzugehen, machst du dich selbst nieder.

Nicht selten führt ein angeknackstes Selbstwertgefühl dazu, dass du deinen eigenen Gefühlen und Gedanken nicht mehr traust. Das Leben wird dadurch erheblich schwerer und das führt zu Stress.

Ein niedriges Selbstwertgefühl, verursacht durch den inneren Kritiker, führt oft dazu, dass Betroffene mutlos und verzweifelt, oft auch deprimiert sind.

Sie

  • haben kein Selbstbewusstsein
  • trauen sich selbst nichts zu
  • haben keinerlei Selbstsicherheit und
  • glauben, dass sie Belastung für andere sind.

Menschen mit geringem Selbstwertgefühl neigen dazu, sich für andere aufzuopfern.

Sie setzen ihre eigenen Interessen nicht durch, weil sie glauben, nur wertvoll zu sein, wenn sie für einen anderen alles machen.

Die Angst jemanden zu enttäuschen ist riesengroß.

Daher wählen sie auch immer den Weg des geringsten Widerstands.

 

Sagst du auch lieber einmal mehr Ja, als durch ein Nein aufzufallen und dich am Ende noch erklären zu müssen?

 

Im Mittelpunkt zu stehen ist für einen Menschen mit geringem Selbstwertgefühl ein Gräuel.

Das macht Flirten fast zu einem Ding der Unmöglichkeit.

Denn dabei liegt alle Aufmerksamkeit ja auf dir.

Im Mittelpunkt zu stehen, wäre das Schlimmste

Im Mittelpunkt zu stehen, wäre das Schlimmste

Soziale Ängste gehen auch oft mit einem Mangel an Selbstwertgefühl einher.

Ungewohnte und unbekannte Situationen vermeidest du deswegen lieber.

Damit bleibst du aber auch immer weit unter deinen Möglichkeiten.

 

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

 

In diesem Spruch liegt viel Wahrheit. Denn wenn du dir Erfahrungen verwehrst, kannst du auch nie die Erfolge erleben, die diese bringen könnten. Du wirst nie erfahren, welche Herausforderungen du meistern könntest.

Dein innerer Kritiker und mangelndes Selbstwertgefühl stehen dir dabei im Weg.

 

Aber die gute Nachricht ist – du hast es selbst in der Hand, dein Leben zu ändern und dein Selbstwertgefühl zu stärken.

TEST: Behindert dein Selbstwertgefühl, deinen Erfolg bei Frauen?

Dieser Test gibt dir anhand von 8 Fragen einen Überblick zu deinem Selbstwertgefühl.

Mit dem Ergebnis kannst du eine direkte Korrelation zu deinem Erfolg bei Frauen ziehen. Ein geschädigtes Selbstwertgefühl ist der Grund für nicht vorhandenen oder kaum Erfolg im Liebesleben.

Während ein gesundes Selbstwertgefühl ein gutes Fundament ist, den Umgang mit Frauen und flirten lernen zu können.

 

Wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst

Größtenteils bestimmst du dein eigenes Selbstwertgefühl selbst, auch wenn äußere Faktoren natürlich eine Rolle spielen.

Anerkennung von außen, beispielsweise in Form von Wertschätzung, beeinflusst unser Selbstwertgefühl.

 

Wir fühlen uns bestärkt und sind durch die Erfolge neu motiviert.

 

Deine Eltern, Familie und Freunde, dein Land und deine Kultur haben ebenfalls einen Einfluss auf dein Selbstwertgefühl, doch liegt die Hauptverantwortung immer bei dir selbst.

Das heißt auch, dass du dein Selbstwertgefühl aktiv stärken kannst.

Es ist kein unveränderliches oder angeborenes Schicksal, das du ertragen musst. In uns allen liegt das Potential zu wachsen und uns zu verändern.

 

Du bestimmst, wie du dich siehst.

Du bestimmst, wie du dich siehst.

Du bestimmst, wie du dich siehst.

Dazu musst du dich aber oft auch unbequemen oder schmerzhaften Wahrheiten stellen.

Es erfordert Mut, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und die Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen.

Aber wie Nathaniel Branden sagte:

„Dein Leben ist wichtig. Halte es in Ehren. Kämpfe darum, das Optimale daraus zu machen.“

Dein Selbstwertgefühl gründet auf drei essentiellen Bausteinen, die du einzeln angehen kannst, um dein Selbstwertgefühl stärken zu können:

  1. Selbstvertrauen
  2. Selbstbewusstsein
  3. Selbstliebe

 

An allen drei Elementen kannst du arbeiten, sie stärken und verbessern und regst damit auch das Wachstum deines Selbstwertgefühls an. Hauptsächlich geht es darum, dass du dich selbst kennen und schätzen lernst.

Es geht darum, dass du wieder eine Beziehung mit dir selbst aufbaust.

Baustein 1: Selbstvertrauen aufbauen

Wahrscheinlich fehlt dir das nötige Vertrauen in dich selbst.

Stattdessen bist zu überzeugt davon, dass du nichts wert bist und deswegen auch nicht geliebt und respektiert wirst.

Ich empfehle dir daher zwei Übungen, die deinem Selbstvertrauen auf die Sprünge helfen werden.

Lerne dich selbst kennen

Kennst du eigentlich deine Stärken, Talente und Fähigkeiten?

Vermutlich nicht.

Das tun die wenigsten.

Denn du hast sie tief in dir vergraben und nutzt sie kaum. Du fliegst lieber unter dem Radar und bleibst so auch immer unter deinen eigenen Möglichkeiten.

Lerne dich selbst kennen

Lerne dich selbst kennen

Nimm dir die Zeit und setze dich damit auseinander, was du richtig gut kannst und wofür du dich brennend interessierst.

Frage ruhig auch deine Familie und deine Freunde, welche Eigenschaften sie an dir mögen. Du wirst sehen, außer dir selbst, hält dich keiner für langweilig oder unfähig.

Konzentriere dich auf deine Qualitäten, lerne, auf dich selbst zu vertrauen und frage dich: Welchen Wert schreibe ich mir eigentlich selbst zu? Denn Selbstachtung ist ungemein wichtig.

 

Mache dir jetzt eine Liste an Fähgigkeiten und Stärken, die du besitzt. 

  • „Ich bin freundlich“
  • „Ich bin diszipliniert“
  • „Ich habe schöne Haare“

Egal, was es ist. Schreib es auf.

 

Übrigens: Wenn du dich selbst kennst und zu dir stehst, bist du auch am authentischsten.

Und darauf stehen Frauen.

 

An dieser Stelle empfehle ich dir, dich für unsere 5-Tage Anti-Schüchternheitschallenge einzutragen:

 

Raus aus der Komfortzone

Ja, richtig gelesen.

Jetzt könnte es unbequem werden.

Gibt es eine Aufgabe, vor der du Angst hast? Die du schon seit Ewigkeiten vor dir her schiebst und an die du dich einfach nicht heran wagst? Nimm sie in Angriff.

Es geht nicht darum, dass du Fallschirmspringen oder mit Haien tauchen sollst.

Manch einer muss ja schon über seinen Schatten springen, wenn es nur um einen neuen Haarschnitt geht.

 

Als Mensch mit wenig Selbstwertgefühl neigst du dazu, Aufgaben abzulehnen, weil du dir einfach nicht zutraust, dass du sie schaffst oder das sie sogar zu einem Erfolge führen könnten.

Du hast Angst zu versagen.

Doch das musst du nicht.

Das Wichtigste ist immer, es zumindest probiert zu haben.

Grüble also nicht länger über deine angeblichen Unzulänglichkeiten.

 

Werde ein Macher.

Probiere Dinge aus und Urteile hinterher, ob sie dir gefallen oder zu dir passen.

Ansonsten wirst du am Ende deines Lebens ein „Hätte-Mann“.

Hätte ich damals doch diese Frau angesprochen, mich selbstständig und die Weltreise gemacht.

 

Du glaubst, dein Selbstvertrauen könnte noch besser sein?

 

Baustein 2: Selbstliebe lernen

Streiche all die Sätze, in denen du dich selbst fertig machst, aus deinem Vokabular.

Deinen inneren Kritiker kannst du nicht von einen Tag auf den anderen abschalten.

Lerne ihn deswegen zuallererst zu akzeptieren.

Er ist eben (noch) ein Teil von dir und du solltest ihn als das annehmen.

 

Immer wenn er sich zu Wort meldet, begrüße ihn und drehe ihm dann langsam den Saft ab.

Nach und nach wird er leiser werden.

Sei dir aber bewusst, dass das eine Weile dauern wird und bleibe geduldig mit dir selbst.

Nimm deine Fehler an

Irren ist menschlich.

Kennst du vielleicht jemanden, der noch nie einen Fehler gemacht hat oder dem noch nie etwas Peinliches passiert ist?

 

Eben, den gibt es nicht.

Keiner ist perfekt.

Akzeptiere also, dass es zum Leben dazu gehört auch mal Fehler zu machen oder auf die Nase zu fallen.

Bestrafe dich nicht dafür oder werte dich selbst ab.

Begegne dir stattdessen mit Selbstmitgefühl – baue dich selbst wieder auf und unterstütze dich.

Seid doch einfach mal gut zu euch und hört auf euch für alles, was euch nicht gelingt selbst schlecht zu machen!

 

Wahrscheinlich kannst du anderen ihre Fehler und Patzer super leicht verzeihen.

Aber wehe, wenn du etwas falsch machst…

Dann grämst du dich Tage lang dafür.

Wenn nicht sogar ein Leben lang.

 

Immer wieder entwirre ich in Coachings die Schuldzuweisungen, die Teilnehmer sich selbst machen, für etwas, was ein halbes Leben zurück liegt oder woran sie faktisch nur 50% „Schuld“ haben. Einer Scheidung zum Beispiel.

Klar, solltest und darfst du viel mehr Verantwortung übernehmen.

Aber das heißt nicht, dass du dich selbst nieder machst, wenn deine Ehe in die Brüche gegangen ist.

Stattdessen könntest du dich selbst analysieren, wo du zwar Fehler gemacht hast…

aber diese Analyse nutzt du, um zu wachsen und diese Fehler nicht mehr zu machen. Ganz neutral. Ganz rational.

Ohne Scham und ohne Schuldzuweisung zu dir selbst.

 

Ein bisschen Selbstironie schadet auch nicht.

Wenn du über dich selbst lachen kannst, ist das ein Zeichen von Selbstakzeptanz.

 

Selbstwertförderlich interpretieren

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass deine Gedanken deine Realität bestimmen.

Das ist auch ganz logisch.

Denn wenn du davon ausgehst, dass Frauen von dir abgeneigt sind und lieber das Weite suchen, wenn du sie ansprechen willst,

wirst du ganz im Sinne der selbsterfüllenden Prophezeiung mit weniger positver Energie, weniger Selbstbewusstsein und schlechter Ausstahlung auf die Frau zu gehen.

Diese wird nicht anders können, als dich abzulehnen und du hast wieder einmal deine Realität bewiesen. Denn du wirst dir die Dinge rauspicken, die du an dir selbst nicht magst und diese als Grund aufzählen, warum sie dich abgelehnt hat.

Tadaa. Du hast so eben deine Realität verstärkt und wirst nun mehr von diesen Situationen in dein Leben ziehen.

 

Der Punkt dabei ist, dass du ihren Korb als Ablehnung gegen dich als Person interpretierst.

Du interpretierst also selbstwert-zerstörerisch.

Traurig, weil du wieder selbstwert-zerstörerisch interpretierst

Traurig, weil du wieder selbstwert-zerstörerisch interpretierst

Zu Beginn stellen die Männer im Coaching oftmals die gleichen Fragen.

Sie schreiben mit einer Frau und die Antwortet plötzlich nicht mehr.

Die Männer interpretieren dieses Verhalten als Desinteresse der Frau und fühlen sich mies.

 

Der Fokus hierbei liegt auf dem Wort „interpretieren„. Denn die Frau hat ihnen nicht gesagt, dass sie kein Interesse hat. Die Männer interpretieren das lediglich, weil das ihre Realität ist. Sie finden Beweise dafür, dass Frauen kein Interesse an ihnen haben.

Sie interpretieren also selbstwert-zerstörerisch.

 

Das müssten sie aber nicht, denn wenn wir uns rein die Fakten ansehen, dann sehen wir, dass die Frau einigemale mit ihnen hin und her geschrieben hat und plötzlich aufgehört hat zu antworten.

Allein von diesen Fakten her, würde ein Mensch mit gesundem Selbstwert, diese Sache selbstwert-förderlich interpretieren.

Er würde denken:

„Oh, sie wird wohl beschäftigt sein und dann völlig vergessen haben mir zu antworten. Kenn ich auch und mir ist das auch schon mal passiert. Alles cool und ich hoffe, ihr gehts gut.“

Er würde dabei auch nicht denken, dass das total unhöflich von ihr ist, einfach nicht zu antworten und ganz besonders würde er sich nciht beschweren, dass sie doch wenigstens sagen soll, dass sie kein Interesse mehr hat. Das würde nämlich zeigen, dass dieser Mann sehr trotzig und damit emotional abhängig von dieser Frau wäre.

Lies dazu hier weiter:

Emotionale Abhängigkeit / Mangeldenken – Die Wurzel allen Übels

 

Es gibt drei Selbstwert-Interpretations-Ebenen, die du anwenden kannst.

  1. schädlich
  2. förderlich
  3. neutral

Der Grundgedanke dabei ist, dass deine Interpretation oftmals von deiner Vorannahme, deinen Glaubenssätzen und deiner Realität gefärbt ist.

Wenn du glaubst, Frauen sind schlecht zu dir, wirst du auch immer wieder Beweise dafür finden, deine Realität bestätigen können und deinem Selbstwert schaden.

Glaubst du, Frauen sind gut zu dir, wirst du auch dafür Beweise finden. Auch dann deine Realität bestätigen und dein Selbstwert jedoch aufbauen.

 

Du kannst das Ganze jedoch als ersten Schritt neutral betrachten. Ohne Wertung. Ohne Interpretation.

 

Heißt: Wenn sich eine Frau nicht mehr bei dir meldet, dann hat sie ihre Gründe dafür. Und es gibt Millionen Gründe, die nichts mit dir zu tun haben müssen.

 

Achtsamkeit und Meditation

Bei der Selbstliebe geht es um Selbstakzeptanz und darum, sich so anzunehmen, wie man ist:

„Von allen Urteilen, die wir im Leben fällen, ist keines so wichtig wie das, das wir über uns selbst fällen.“ [2]

Du bist gut so, wie du bist.

Du bist richtig, so wie du bist.

Gehe achtsam mit dir selbst um und kümmere dich um dich selbst.

Behandle dich wie deinen besten Freund. Ich könnte wetten, dass du den nicht so abwertend beurteilst wie dich selbst. Warum also redest du dich klein? Dieses Muster musst du durchbrechen.

Lerne Achtsamkeit und Meditation

Lerne Achtsamkeit und Meditation

Achtsamkeit und Dankbarkeit sind sehr aktuelle Themen und keinesfalls nur etwas für Frauen.

Du brauchst dir also nicht blöd vorkommen, wenn du dich als Mann damit beschäftigst.

Sei dankbar für die kleinen Dinge im Leben und mach dir täglich bewusst, wofür du dankbar bist.

Das kann auch so etwas scheinbar Banales wie ein Gänseblümchen am Wegesrand sein oder die Lasagne, die dir heute besonders gut gelungen ist.

Machst du dir regelmäßig bewusst, wofür du dankbar bist, verändert sich mit der Zeit dein Fokus.

Der liegt dann nämlich nicht mehr nur auf dem, was bei dir schlecht läuft oder dir fehlt. Stattdessen erkennst du das Glück in den kleinen Dingen.

 

Hast du eigentlich gewusst, dass 80 Prozent aller erfolgreichen Menschen morgens meditieren? [3]

Meditation ist eine Achtsamkeitsübung, die dir dabei hilft, Stress zu reduzieren, Ängste zu bewältigen und auch noch Konzentration und Kreativität fördert.

Nach acht Wochen täglicher Achtsamkeitsmeditation hat das sogar positive Wirkung auf dein Gehirn.

Unvorstellbar, oder?

Studien haben aber nachgewiesen, dass beim Meditieren genau die Regionen in deinem Gehirn positiv beeinflusst werden, die für Stressreaktionen, Gedächtnis und Selbstwahrnehmung verantwortlich sind. [4]

Gerade zu Beginn bieten sich geführte Meditationen an.

Diese kannst du in Kursen lernen und verschiedene Apps sind dabei auch sehr hilfreich.

Wenn du dir noch überlegst, welche Aufgabe du in Angriff nehmen solltest, um deine Komfortzone zu verlassen – melde dich zu einem Meditationsseminar an und schlage so zwei Fliegen mit einer Klappe.

Dein Selbstwertgefühl wird es dir danken.

 

Baustein 3: Selbstbewusstsein trainieren

Stell dir vor, dein Selbstbewusstsein ist wie ein Muskel, den du trainieren kannst.

Wie beim Muskeltraining aber auch, ist bei der Stärkung und Ausbildung des Selbstbewusstseins aber ebenfalls regelmäßiges Training nötig um es wachsen zu lassen.

Erfolge können sich aber bereits nach kürzester Zeit zeigen.

Bleib also am Ball.

 

Achte auf deinen Gang und deine Gedanken

Hast du schon mal darauf geachtet, wie du läufst?

Vielen von uns ist das gar nicht bewusst.

Manch einer schlurft in sich zusammengesunken, mit hängenden Kopf und krummen Rücken über die Straße.

Andere wiederum flitzen nervös und unaufhaltsam durch die Gegend.

Beide aber werfen keinen Blick nach links oder rechts, nehmen die Welt um sich herum nicht wahr.

Aufrechte Haltung und Lächeln

Aufrechte Haltung und Lächeln

Mach dir also bewusst wie du läufst und ändere deine Gangart dann in eine selbstbewusste.

Du musst ja nicht majestätisch schreiten, aber hey, the world is yours.

Nimm die Welt also wahr und behaupte deinen Platz darin.

Richte dich auf, konzentriere dich auf deinen Körper und dein Geist zieht mit.

Je selbstbewusster du dich verhältst, desto selbstbewusster fühlst du dich auch.

 

An dieser Stelle sei dir noch mal die 5-Tage Anti-Schüchternheitschallenge ans Herz gelegt.

 

Ähnliches gilt übrigens auch für das Sprechen und deine Mimik.

Du musst nicht flüstern und nuscheln.

Deine Stimme darf und soll gehört werden. Und ein Lächeln sorgt nicht nur bei deinem Gegenüber für bessere Laune.

Achte neben deiner Körperhaltung auch auf deine Gedanken.

Stopp-Meditation. Die Geheimwaffe für ein starkes Selbstwertgefühl

Hier gebe ich dir meine Geheimwaffe für ein starkes Selbstwertgefühl mit, die ich in über 10 jahren Coaching nahezu täglich mit unseren Coachees und auch bei mir selbst anwende.

Stelle dir dazu mehrmals täglich Alarme auf deinem Handy, die dich daran erinnern, deinen Fokus einen kurzen Moment auf dich selbst zu richten.

Das können am besten krumme Zeiten sein, wie 14:12 Uhr, 19:03 Uhr, 09:51 Uhr usw.

Diese Zeiten stellst du dir abends immer noch für den nächsten Tag.

Sobald einer der Alarme los geht, frierst du für einen Bruchteil einer Sekunde ein und machst einen Komplettcheck durch deinen Körper. Von der Haarspitze bis zu den Zehen:

  • Wie sind deine Gedanken? Positiv und im Überfluss oder negativ und im Mangel?
  • Wie ist dein Blick? Grimmig oder freundlich?
  • Wie ist deine Mimik? Lächelst du oder verziehst du gerade die Mundwinkel?
  • Wie ist dein Nacken? Entspannt oder angespannt?
  • Wie ist deine Haltung? Bückend und versteckend oder Aufrecht und selbstbewusst?
  • Wie fühlst du dich gerade? Voller Liebe oder Angst, Hass und Wut?
  • Wie ist dein Gang? Schleichend, mit kleinen Schritten oder Schnell und kräftig?

Spüre an jeder Stelle in dich hinein und überprüfe, inwieweit die aktuelle Situation in dem Körperteil gerade für dein Ziel von mehr Selbstwert förderlich ist.

Wenn du bemerkst, dass z.B. dein Gesicht eher schlaff ist und du zwar keine negative Mimik aufgesetzt, aber auch kein Lächeln auf deinen Lippen hast, dann kannst du das direkt ändern.

Diese Methode, die erstmals von OSHO erwähnt wurde, wird zudem in der kognitiven Verhaltenstherapie eingesetzt.

Das heißt, du legst deinen Fokus auf etwas, was nicht deinem Ziel förderlich ist und änderst dies.

Wenn der Alarm klingelt, machst du einen kompletten Körpercheck

Wenn der Alarm klingelt, machst du einen kompletten Körpercheck

Das machst du dann mindestens 14 Tage jeden Tag. (Je mehr Alarme, desto besser.)

Und ich verspreche dir nach diesen 14 Tagen, wirst du dich schon selbstbewusster fühlen und mehr Selbstwert ausstrahlen.

Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern…

Die sozialen Medien fordern den Vergleich mit den anderen ja wirklich raus.

Jeder pimpt sein Instagram-Profil so lange bis es ein perfektes Leben vorgaukelt.

Die schönste Frau, die coolste Wohnung und das schnellste Auto.

Du siehst nur, was du sehen sollst.

Alles wirkt perfekt, doch ist es das vielleicht gar nicht.

 

Die Beziehung ist vielleicht unglücklich, das Auto geliehen und die Miete frisst das ganze Monatsgehalt.

Niemand ist perfekt. Das solltest du dir immer vor Augen führen.

Und selbst wenn das Leben der anderen ideal ist?

Warum nicht auch mal einfach gönnen?

Akzeptiere den Erfolg anderer und lass dich davon vielleicht sogar inspirieren.

 

Neid ist kein sonderlich schönes Gefühl und es zerfrisst das Selbstwertgefühl.

Und Perfektionismus ist auch nicht immer erstrebenswert.

Lass beides also am besten los.

 

Du wirst sehen, eine positive Einstellung verändert dein ganzes Leben.

Konzentriere dich lieber auf das, was du hast und auf das, was du noch erreichen kannst. Es geht darum, das Leben zu genießen.

Du kannst viel dazu beitragen, dass dein Selbstwertgefühl gestärkt wird und wächst.

Erwarte aber nicht, dass es von heute auf morgen passieren wird, sondern nimm dir genügend Zeit dafür. Sei gut zu dir selbst.

 

Vergleiche dich stattdessen nur mit dir selbst.

Andere Menschen haben andere Biografien. Also du und jemand anderes habt andere Eltern, andere Erlebnisse, andere Entscheidungen getroffen und eine andere Schmerztoleranz, was Veränderungen angeht.

Es macht keinen Sinn, dich mit anderen zu vergleichen.

Vergleiche nicht Äpfel mit Birnen. 😉

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

 · Søren Kierkegaard, dän. Schriftsteller

Wenn du dich schon vergleichen musst, dann zieh den Vergleich zu dir von vor einem Jahr.

Von vor 3 oder 5 Jahren.

Oder von zu Beginn deiner Reise: Damals bevor du die erste Frau angesprochen, bevor du dich Selbstständig gemacht oder bevor du diese Reise gemacht hast.

Was warst du da für ein Mann? Wie hast du gedacht? Was waren deine Ängste?

Du siehst, dass diese Art des Vergleichs dich direkt besser darstehen lässt und gibt dir zudem eine Motivation auf deinem Weg weiter zu gehen, statt den Kopf in den Sand zu stecken, weil alles so schwer scheint.

Nein, hier siehst du, welchen Weg du schon zurückgelegt hast und weißt, dass sich die Dinge zum Positiven richten.

 

Zusammenfassung: Selbstwertgefühl stärken – Dazu brauchst du keine Therapie

 

Auch wenn es sich wie ein Kampf anfühl, den Feind im eigenen Kopf zu haben, der das eigene Selbstwertgefühl immer wieder niedertritt…

… denk daran, du hast die komplette Kontrolle darüber.

Du kannst heute schon anfangen, dein Selbstwergefühl stärken zu wollen. Und dies auch direkt umzusetzen.

Gehe dafür Baustein für Baustein vor.

Arbeite erst an deinem Selbstvertrauen.

Lerne dich kennen und dir zu vertrauen.

 

Mache dann mit Selbstliebe weiter und sei gut zu dir.

Schließlich rundest du das ab mit einem starken Selbstbewusstsein.

Und schon nach 14 Tagen kannst du krasse Veränderungen in deinem Verhalten und deinen Entscheidungen wahrnehmen.

 

Der einzige Haken:

Du musst dich regelmäßig dazu überwinden, an dir zu arbeiten.

Doch die Belohnung lohnt sich.

Viel Spaß und viel Erfolg.

 

[1] Branden, Nathaniel (1995). Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls: Erfolgreich und zufrieden durch ein starkes Selbst. München: Piper.[2] Ibid.

[3] Ferriss, Tim (2017). Tools der Titanen: Die Taktiken, Routinen und Gewohnheiten der Weltklasse-Performer, Ikonen und Milliardäre. München: FinanzBuch Verlag.

[4] Hölzel, Britta K., Carmody, James et al. (2010). Stress reduction correlates with structural changes in amygdala. Zugriff am 12.06.20 unter https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2840837/

 


Dominik van Awe Dominik van Awe Mindset Coach
Larnaca, Zypern 7081
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